Außenstellen

Die Volkshochschule verfügt in sieben verschiedenen Ortschaften rund um Schwäbisch Hall über Außenstellen, so dass unser Weiterbildungsprogramm immer in Ihrer Nähe ist. Nachfolgend finden Sie die einzelnen Außenstellen im Überblick. Zum Programm der Außenstellen, Kontaktadressen und weitere Informationen klicken Sie auf den von Ihnen gewünschten Ort.

Kursprogramm der VHS Schwäbisch Hall

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Es wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:

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1111008 Digitalprojekt: OB-Wahlen in Hall 1946-heute

Digitalausstellung:
OB Wahlen im Spiegel der Zeit 1946-2021

Die Ausstellung ist ab Mittwoch, 19.5.2021, zu finden unter: www.obwahlen-hall.de

Ein Projekt von VHS und Mehrgenerationentreff 

Termin:


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1121003 Das Haiku - Eine Einführung in Theorie und Praxis

In diesem Kurs lernen Sie die Grundlagen der wohl beliebtesten Lyrikform der japanischen Dichtung kennen: geschichtlicher Ursprung, die Besonderheiten des Haiku in der deutschen Sprache, seine charakteristischen Kennzeichen und Stilmittel. Anhand von Beispielen bekommen Sie ein Gefühl für den Charakter eines gelungenen Haiku, den formalen Aufbau, das Spiel der Assoziationen, die Bedeutung der Jahreszeitwörter etc. Das theoretische Grundwissen vermittelt Ihnen ein PDF-Dokument mit einer Vielzahl an Beispielen. Im Anschluss bearbeiten Sie die zugehörigen Übungen, verfassen erste eigene Haiku und senden das Ganze zur Begutachtung an den Dozenten. Hierzu erhalten Sie innerhalb einer Woche ein qualifiziertes Feedback. Auf dieser Basis haben Sie im Anschluss die Möglichkeit, die Thematik im direkten Austausch mit dem Dozenten (Videochat/Mail) zu vertiefen. Am Kurs-/Semesterende besteht für jeden Interessierten die Möglichkeit, bis zu 5 Haiku in einer Anthologie (inkl. ISBN-Nummer, und damit über den Buchhandel beziehbar) zu veröffentlichen (Zusatzkosten 15 Euro, nicht in der Kursgebühr enthalten!).
Eine Woche nach Einsendung der Übungen erhalten Sie ein erstes Feedback, der weitere Austausch kann innerhalb des Semesters frei vereinbart werden.

Dauer/Umfang: 4 einzeln zu bearbeitende Kurspakete, jeweils bestehend aus:
- mind. 45 min. selbstständiges Studium des Lehrmaterials (ca. 30 Seiten)
- Ca. 45 min. selbstständige Bearbeitung der Übungen
- 30 min. abschließ. Austausch mit dem Dozenten (Videochat/Mail)

Kosten: 120 Euro (beinhaltet 4 x Lehrmaterial als PDF-Dokument, 4 x Feedback zu den Übungen als E-Mail, 4 x 30 min. weiterer Austausch (Videochat/Mail)

Voraussetzungen: Internetzugang, E-Mail-Adresse, Software zur Anzeige von PDF-Dokumenten (z.B. AcrobatReader). Die Kommunikation erfolgt bevorzugt über E-Mail.

Kursleitung: Thomas Opfermann
Redaktionsmitglied "SOMMERGRAS" der Deutschen Haiku-Gesellschaft (DHG)
Studium der Kulturwissenschaften (Literaturgeschichte/Philosophie)
Publikation von Haiku und Kurzgeschichten in diversen Anthologien 

Termin: Der Start ist innerhalb des Semesters individuell möglich.


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1121004 Kreatives Schreiben

Neben der Theorie des "Kreativen Schreibens" - Merkmale, Konzepte, Methoden - vermittelt dieser Kurs in vielen Praxis-Übungen einen Einblick in die Ausgestaltung und Durchführung der verschiedensten Übungen der unterschiedlichen Methoden. Die Übungsaufgaben senden Sie zur Begutachtung an den Dozenten. Innerhalb einer Woche erhalten Sie ein qualifiziertes Feedback und können das Erlernte in den nächsten Übungen direkt in der Praxis umsetzen. Am Kursende haben Sie den Kenntnisstand, mit den erlenten Methoden Ihre kreativen Schreibfertigkeiten zu trainieren und selbständig zu erweitern.
Eine Woche nach Einsendung der Übungen erhalten Sie ein erstes Feedback, der weitere Austausch kann innerhalb des Semesters frei vereinbart werden.

Dauer/Umfang: 4 einzeln zu bearbeitende Kurspakete, jeweils bestehend aus:
- mind. 45 min. selbstständiges Studium des Lehrmaterials (ca. 30 Seiten)
- Ca. 45 min. selbstständige Bearbeitung der Übungen
- 30 min. abschließ. Austausch mit dem Dozenten (Videochat/Mail)

Kosten: 120 Euro (beinhaltet 4 x Lehrmaterial als PDF-Dokument, 4 x Feedback zu den Übungen als E-Mail, 4 x 30 min. weiterer Austausch (Videochat/Mail)

Voraussetzungen: Internetzugang, E-Mail-Adresse, Software zur Anzeige von PDF-Dokumenten (z.B. AcrobatReader). Die Kommunikation erfolgt bevorzugt über E-Mail.

Kursleitung: Thomas Opfermann
Redaktionsmitglied "SOMMERGRAS" der Deutschen Haiku-Gesellschaft (DHG)
Studium der Kulturwissenschaften (Literaturgeschichte/Philosophie)
Publikation von Haiku und Kurzgeschichten in diversen Anthologien 

Termin: Der Start ist innerhalb des Semesters individuell möglich.


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1121005 Kreatives Schreiben - Aufbaukurs

Aufbaukurs für alle, die bereits den Kurs "Kreatives Schreiben" bei Thomas Opfermann belegt hatten.
Neben der Theorie des "Kreativen Schreibens" - Merkmale, Konzepte, Methoden - vermittelt dieser Kurs in vielen Praxis-Übungen einen Einblick in die Ausgestaltung und Durchführung der verschiedensten Übungen der unterschiedlichen Methoden. Die Übungsaufgaben senden Sie zur Begutachtung an den Dozenten. Innerhalb einer Woche erhalten Sie ein qualifiziertes Feedback und können das Erlernte in den nächsten Übungen direkt in der Praxis umsetzen. Am Kursende haben Sie den Kenntnisstand, mit den erlenten Methoden Ihre kreativen Schreibfertigkeiten zu trainieren und selbständig zu erweitern.
Eine Woche nach Einsendung der Übungen erhalten Sie ein erstes Feedback, der weitere Austausch kann innerhalb des Semesters frei vereinbart werden.

Dauer/Umfang: 4 einzeln zu bearbeitende Kurspakete, jeweils bestehend aus:
- mind. 45 min. selbstständiges Studium des Lehrmaterials (ca. 30 Seiten)
- Ca. 45 min. selbstständige Bearbeitung der Übungen
- 30 min. abschließ. Austausch mit dem Dozenten (Videochat/Mail)

Kosten: 120 Euro (beinhaltet 4 x Lehrmaterial als PDF-Dokument, 4 x Feedback zu den Übungen als E-Mail, 4 x 30 min. weiterer Austausch (Videochat/Mail)

Voraussetzungen: Internetzugang, E-Mail-Adresse, Software zur Anzeige von PDF-Dokumenten (z.B. AcrobatReader). Die Kommunikation erfolgt bevorzugt über E-Mail.

Kursleitung: Thomas Opfermann
Redaktionsmitglied "SOMMERGRAS" der Deutschen Haiku-Gesellschaft (DHG)
Studium der Kulturwissenschaften (Literaturgeschichte/Philosophie)
Publikation von Haiku und Kurzgeschichten in diversen Anthologien 

Termin: Der Start ist innerhalb des Semesters individuell möglich.


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1121006 Stilmittelkunde Lyrik

Sie möchten eine Kurzgeschichte schreiben? Sie haben schon erste Schreiberfahrung und möchten Ihrem Werk den letzten Schliff geben? In diesem Kurs bekommen Sie das notwendige theoretische Rüstzeug in Form eines PDF-Dokuments vermittelt und setzen dieses gezielt in Übungen und ggf. in bereits vorliegenden eigenen Kurzgeschichten um. Die Übungsaufgaben/Kurzgeschichten senden Sie zur Begutachtung an den Dozenten. Innerhalb einer Woche erhalten Sie ein qualifiziertes Feedback und können das Erlernte in den nächsten Übungen direkt in der Praxis umsetzen. Am Kurs-/Semesterende besteht für jeden Interessierten die Möglichkeit, seine Geschichte in einer Anthologie (inkl. ISBN-Nummer, und damit über den Buchhandel beziehbar) zu veröffentlichen (Zusatzkosten 25 Euro, nicht in der Kursgebühr enthalten!).

Dauer/Umfang: 4 einzeln zu bearbeitende Kurspakete, jeweils bestehend aus:
- mind. 45 min. selbstständiges Studium des Lehrmaterials (ca. 30 Seiten)
- Ca. 45 min. selbstständige Bearbeitung der Übungen
- 30 min. abschließ. Austausch mit dem Dozenten (Videochat/Mail)

Kosten: 120 Euro (beinhaltet 4 x Lehrmaterial als PDF-Dokument, 4 x Feedback zu den Übungen als E-Mail, 4 x 30 min. weiterer Austausch (Videochat/Mail)

Voraussetzungen: Internetzugang, E-Mail-Adresse, Software zur Anzeige von PDF-Dokumenten (z.B. AcrobatReader). Die Kommunikation erfolgt bevorzugt über E-Mail.

Kursleitung: Thomas Opfermann
Redaktionsmitglied "SOMMERGRAS" der Deutschen Haiku-Gesellschaft (DHG)
Studium der Kulturwissenschaften (Literaturgeschichte/Philosophie)
Publikation von Haiku und Kurzgeschichten in diversen Anthologien 

Termin: Der Start ist innerhalb des Semesters individuell möglich.


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1121007 Kurzgeschichten - Von der Idee bis zur Publikation

Sie möchten eine Kurzgeschichte schreiben? Sie haben schon erste Schreiberfahrung und möchten Ihrem Werk den letzten Schliff geben? In diesem Kurs bekommen Sie das notwendige theoretische Rüstzeug in Form eines PDF-Dokuments vermittelt und setzen dieses gezielt in Übungen und ggf. in bereits vorliegenden eigenen Kurzgeschichten um. Die Übungsaufgaben/Kurzgeschichten senden Sie zur Begutachtung an den Dozenten. Innerhalb einer Woche erhalten Sie ein qualifiziertes Feedback und können das Erlernte in den nächsten Übungen direkt in der Praxis umsetzen. Am Kurs-/Semesterende besteht für jeden Interessierten die Möglichkeit, seine Geschichte in einer Anthologie (inkl. ISBN-Nummer, und damit über den Buchhandel beziehbar) zu veröffentlichen (Zusatzkosten 25 Euro, nicht in der Kursgebühr enthalten!).

Dauer/Umfang: 4 einzeln zu bearbeitende Kurspakete, jeweils bestehend aus:
- mind. 45 min. selbstständiges Studium des Lehrmaterials (ca. 30 Seiten)
- Ca. 45 min. selbstständige Bearbeitung der Übungen
- 30 min. abschließ. Austausch mit dem Dozenten (Videochat/Mail)

Kosten: 120 Euro (beinhaltet 4 x Lehrmaterial als PDF-Dokument, 4 x Feedback zu den Übungen als E-Mail, 4 x 30 min. weiterer Austausch (Videochat/Mail)

Voraussetzungen: Internetzugang, E-Mail-Adresse, Software zur Anzeige von PDF-Dokumenten (z.B. AcrobatReader). Die Kommunikation erfolgt bevorzugt über E-Mail.

Kursleitung: Thomas Opfermann
Redaktionsmitglied "SOMMERGRAS" der Deutschen Haiku-Gesellschaft (DHG)
Studium der Kulturwissenschaften (Literaturgeschichte/Philosophie)
Publikation von Haiku und Kurzgeschichten in diversen Anthologien 

Termin: Der Start ist innerhalb des Semesters individuell möglich.


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1146000 Toleranz - Mit: Joachim Gauck

Hinweis:
Die Veranstaltung wird corona-bedingt in den Herbst verschoben

Tag der Demokratie

Bundespräsident a.D. Joachim Gauck;
Toleranz - einfach schwer

Die Lebensentwürfe, Wertvorstellungen, religiösen und kulturellen Hintergründe der Menschen werden immer vielfältiger. Manche erleben dies als Bereicherung, nicht wenige aber als Last. Was muss die Gesellschaft, was muss der Einzelne tolerieren und wo liegen die Grenzen der Toleranz? Wie viel Andersartigkeit muss man erdulden und wie viel Kritik aushalten? In seinem neuen Buch streitet Joachim Gauck für eine kämpferische Toleranz: Ich war und bin bis heute der Meinung, dass es kein Laisser-faire geben darf gegenüber jenen, die Pluralität und Toleranz mit Füßen treten. Toleranz, die Nachsicht und Duldsamkeit preist gegenüber den Verächtern der Toleranz, hilft den Tätern und nicht den Opfern. Intoleranz gegenüber einer Intoleranz, die Menschen unterdrückt und verachtet, ist eine Haltung von Demokraten im Namen der Menschenwürde. Aus der entschiedenen Überzeugung heraus, dass die Gesellschaft eine deutlichere und bewusstere Debatte über Toleranz benötigt, spürt er den Fragen nach: Was macht Toleranz aus und was macht sie notwendig? Und warum ist Intoleranz heute so populär und attraktiv?

Die großen Themen der Zeit wie das Erstarken populistischer Parteien, die Debatten in der Migrationspolitik, die Zunahme des Islam in europäischen Gesellschaften, die drohende Klimakatastrophe und die zunehmende Digitalisierung der Welt bieten viel Angriffsfläche für das Maß dessen, was ein Einzelner bereit ist zu akzeptieren und zu ertragen. Daraus erwachsen Formen des Extremismus und der Intoleranz, die der ehemalige Bundespräsident als die großen Herausforderungen unserer Zeit bezeichnet, denn zum bereits vorhandenen Links- und Rechtsextremismus gesellt sich der islamische Fundamentalismus. Intoleranz jedoch nur denjenigen vorzuwerfen, die extreme Haltungen vertreten, ist kurzsichtig. Die Intoleranz der Guten kann ebenso die Gemeinschaft schwächen. Diese politische Korrektheit im Sinne einer politischen und ethischen Orientierung trägt zwar zu gegenseitigem Respekt und Verständigung bei, dennoch müssen kontroverse Diskussionen möglich sein. Dies zeigt sich besonders in Migrationsfragen. Die derzeit größte Zerreißprobe für die individuelle und gesellschaftliche Toleranz ist die hohe Zahl von Menschen, die Schutz in Deutschland und Europa suchen. Kritisch hinterfragt Joachim Gauck, wo die Grenzen der Toleranz erreicht werden.

Der große Demokrat schließt mit einem starken Plädoyer für die Erhaltung und Wahrung von Toleranz als Tugend und als Gebot der politischen Vernunft, die gut ist für jeden Einzelnen und unerlässlich für die Gesellschaft. Es ist nicht die schlichte Vertrautheit mit dem Eigenen, was uns sicher macht, das Richtige zu verteidigen. Sondern die Gewissheit, dass der Verteidigung wert ist, was allen Menschen zukommt: Würde, Unversehrtheit, Freiheit und Recht. Es wird sich immer und immer wieder lohnen, dafür zu streiten mit Verantwortungsbewusstsein, mit Mut und mit kämpferischer Toleranz.


Tickets sind ab dem 1. September in der Tourist Information der Stadt Schwäbisch Hall erhältlich. 

Termin: Do. 28.10.2021


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1146001 Demokratie und Rechtsstaat - Mit: Stephan Harbarth

Termin siehe Tagespresse

Der neue Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Stephan Harbarth, hält im im Haus der Bildung einen hochkarätigen Abendvortrag zum Themenkomplex "Demokratie und Rechtsstaat".

Zur Person:
Prof. Dr. Stephan Harbarth, LL.M. ist seit 2020 Präsident des Bundesverfassungsgerichts. 

Termin:


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1146030 Verschwörungstheorien: Warum sie so erfolgreich sind

"Corona wurde von den Chinesen im Labor gezüchtet. Bill Gates ist für die Pandemie verantwortlich, weil er eine globale Impfpflicht will. Oder: Sein Ziel ist es, die Weltbevölkerung zu reduzieren." Diese und andere Verschwörungstheorien haben sich in der Corona-Krise ebenso schnell und global verbreitet wie das Virus selbst. Doch was versteht man unter einer Verschwörungstheorie? Warum glauben Menschen an solche "Erklärungen"? Wie gefährlich sind Verschwörungstheorien? Und was kann man dagegen unternehmen? Antworten auf solche Fragen findet man seltener als Verschwörungstheorien selbst. Anhand der aktuellen Ereignisse wird Prof. Michael Butter in das Wesen von Verschwörungstheorien einführen.

Zur Person: Michael Butter ist Professor für Amerikanische Literatur und Kulturgeschichte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Seit Jahren befasst er sich mit der Entstehung, Bedeutung und Wirkung von Verschwörungstheorien und ist in den Medien regelmäßig als Experte präsent. Sein Buch zum Thema "Nichts ist, wie es scheint: Über Verschwörungstheorien" erschien 2018 im Suhrkamp-Verlag.

Hinweis: Die Veranstaltung wurde corona-bedingt vom 01.03.2021 auf den 24.01.2022 verschoben. 

Termin: Mo. 24.01.2022


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1146035 Emanzipation

Emanzipation. Zur Geschichte und Aktualität eines politischen Begriffs

Der Begriff der Emanzipation spielte in der Geschichte vieler sozialer Bewegungen seit dem 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle. Insbesondere in der kritischen Theorie von Marx bis Marcuse hatte der Begriff eine zentrale Bedeutung. Die neue Linke der 1960er und 1970er Jahre berief sich emphatisch auf ihn, während die feministischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts den Begriff der Emanzipation vielfach durch den der Befreiung ersetzten. Anders als Gleichheit oder Freiheit, auf die verbreitet Bezug genommen wird, ist der Begriff der Emanzipation allerdings kaum Gegenstand grundsätzlicher Reflexion geworden. Beklagt wurde schon in den 1970er Jahren seine Vieldeutigkeit. In den poststrukturalistischen und postkolonialen Diskussionen wurde und wird zudem starke Kritik an diesem Begriff formuliert, weil er zu einem Feld von Begriffen gehört, die ihrerseits mit Herrschaftspraktiken verbunden sind: Aufklärung, Freiheit, Autonomie, Subjekt, Vernunft, Universalismus oder Fortschritt. Vor dem Hintergrund aktueller Auseinandersetzungen um Begriff und Sache der Emanzipation wird diskutiert, ob und inwiefern Emanzipation heute zur Selbstverständigung über soziale Befreiungsversuche taugt, bzw. wie ein zeitgemäßer, intersektionaler Begriff von Emanzipation beschaffen sein müsste und Orientierung geben kann.

Zur Person: Alex Demirovic, Professor am Fachbereich Sozialwissenschaften der Goethe Universität Frankfurt am Main. 

Termin:


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