Gesellschaft, Politik und Umwelt

Die Volkshochschule ist „das“ Forum für Gesellschaftspolitik in Schwäbisch Hall. Wir setzen in unseren Bildungsveranstaltungen vielfältige Wissensimpulse und bieten Ihnen einen neutralen Ort für kritische Reflexion und offene, kontroverse Diskussion. Wir möchten mit unserem Programm dazu ermuntern, neue Erkenntnisse zu gewinnen, Standpunkte zu hinterfragen sowie mit unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch über Geschichte, Gegenwart und Zukunft unserer Gesellschaft zu kommen. Gemeinsam mit Ihnen stellen wir uns der Kernfrage unserer „entsicherten Moderne“: In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

Kursprogramm der VHS Schwäbisch Hall

Kursbereiche >> Gesellschaft, Politik, Umwelt >> Vorträge und Einzelveranstaltungen


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1111000 Buchvorstellung: Schwäbisch Hall

Schwäbisch Hall: Geschichte erzählt in vergleichenden Ansichten.

Die Fachwerkstadt am Kocher hat eine lange und bewegte Geschichte. Bereits eine Urkunde aus dem Jahre 1156 berichtet über die Weihe der Kirche St. Michael. Doch im Kochertal wurde schon in keltischer Zeit (8. bis 2. Jahrhundert v. Chr.) Salz gesotten, das die Existenzgrundlage der Stadt bis um 1800 war. Im Stadtbild erinnert daran nur vergleichsweise wenig. Zahlreiche noch heute stehende Gebäude gehen auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück, als sich Schwäbisch Hall unter der Herrschaft der Staufer zur Stadt entwickelte. Der vorliegende Band zeigt die Veränderungen der letzten 150 Jahre anhand von eindrucksvollen Fotos und stimmungsvollen Postkarten. Ein historisches wird jeweils einem aktuellen Bild gegenübergestellt, wobei versucht wurde, für das gleiche Motiv eine ähnliche Perspektive zu finden. Die sachlich fundierten Begleittexte bieten einen kurzweiligen Streifzug durch die spannende Stadtgeschichte von den Anfängen bis in die jüngere Gegenwart. 

Termin: Mi. 21.04.2021


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1111001 Hohenlohe und der Nationalsozialismus

Thomas Schnabel, langjähriger Leiter des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart, spricht zum Auftakt des in Schwäbisch Hall stattfindenden Landesfachtags "Gedenkstätten" zum Thema Hohenlohe und der Nationalsozialismus. 

Termin: Mi. 07.07.2021


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1111002 Demokratiebildung an kleinen Gedenkstätten

Dr. Michael Hofmann spricht im Rahmen des Fachtags "Gedenkstätten" zum Thema Demokratiebildung an kleinen Gedenkstätten. 

Termin: Mi. 07.07.2021


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1111003 Deutsche Judenpolitik im besetzten Polen

Deutsche Judenpolitik im besetzten Polen - Die "Vorgeschichte" der Hessentaler Häftlinge

Mit der militärischen Besetzung polnischen Gebiets 1939 begann die Leidensgeschichte der späteren Häftlinge des KZ-Außenlagers Hessental und ihrer Familien. Die deutsche Besatzung überzog das Land mit Ausbeutung und Vernichtung, die sich vor allem gegen die jüdische Bevölkerung richteten. Es entstand ein dichtes Netz von Ghettos und Konzentrationslagern, in denen viele Juden zur Zwangsarbeit gezwungen wurden.
Seit Mitte 1941 führten Einsatzgruppen erste großangelegte Massenmorde durch, die schließlich in der „Aktion Reinhardt“ gipfelte, bei der von Juli 1942 bis Oktober 1943 zwei Millionen polnischer Juden ermordet wurden. Die wenigen Überlebenden verblieben in Zwangsarbeitslagern oder wurden wie die Hessentaler Häftlinge zur Sklavenarbeit ins Reichsgebiet deportiert.

Hinweis: Der Vortrag wurde corona-bedingt vom 30.03. auf den 11.05.2021 verlegt. 

Termin: Di. 11.05.2021


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1111004 Führung über die KZ-Gedenkstätte Hessental

Das Konzentrationslager Hessental war ein vom Sommer 1944 bis April 1945 bestehendes Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof im Elsass. Seit 2001 erinnert die KZ-Gedenkstätte Hessental an die Existenz dieses KZ-Außenlagers. Der Historiker Folker Förtsch, Mitglied des Sprecherrates des KZ-Gedenkstätte Hessental e.V., führt über das historische Gelände, benennt Täter und Opfer, und erklärt Fakten sowie Hintergründe aus der lokalen Geschichte des Nationalsozialismus. 

Termin: Di. 06.07.2021


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1111045 Tagung: Der 30-jährige Krieg

„In Betrachtung gegenwärtiger jämmerlichen Zeiten”
Neue Forschungen zur Geschichte des Dreißigjährigen Krieges in Württembergisch Franken

Freitag, 23.4.2021
17.00 Uhr
Tafelenthüllung am vormaligen Wohnhaus Leonhard Kerns
18.00 Uhr
Eröffnung der Tagung und Grußworte
Sylvia Weber, Kunsthalle Würth
Hermann-Josef Pelgrim, Oberbürgermeister
Dr. Ernst Breit, Historischer Verein für Württembergisch Franken
18.30 Uhr
Dr. Konrad Schlegel, Wien: Die kaiserliche Kunstkammer
19.15 Uhr
Dr. Fritz Fischer, Wien: Leonhard Kern
Samstag, 24.4.2021
9.00 Uhr
Eröffnung
9.15 Uhr
Prof. Dr. Michael Rohrschneider, Bonn: Key Note (Einführungsvortrag)
I. Wirtschaftsgeschichte des Dreißigjährigen Krieges
10.00 Uhr
Dr. Matthias Ohm, Stuttgart: Münzfunde
11.00 Uhr
Thomas Schröter, Potsdam: Kloster Schöntal
11.45 Uhr
Jan Wiechert, Neuenstein: Steuern
II. Bedrohungen im Dreißigjährigen Krieg
14.00 Uhr
Dr. Michael Weise, Eisenach: Kroatische Reiterverbände
14.45 Uhr
PD Dr. Frank Kleinehagenbrock, Bonn: Württembergisch Franken im Konfessionskrieg. Lokale Konflikte und Emotionsregime vor und nach dem Westfälischen Frieden.
15.45 Uhr
Abschlussdiskussion: Was können wir heute aus dem Dreißigjährigen Krieg und dem Westfälischen Frieden für Lehren ziehen?

Anmeldung erforderlich. Informationen zum Anmeldeverfahren auf: https://www.wuerttembergischfranken.de/ 

Zeitraum: Fr. 23.04.2021 - Sa. 24.04.2021


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1111050-05 Stadtrundgang: Jüd. Leben im NS in Hall

Termin: Mi. 07.07.2021


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1112001 Testament, Generalvollmacht, Patientenverfügung

Diese Dokumente sind für jeden Menschen wichtig; doch wo liegen die Unterschiede?
Was ist bei der Testamentsgestaltung zu beachten?
Wer und wann sollte eine Vorsorgevollmacht erteilen?
Wie sinnvoll ist eine Patientenverfügung und an wen ist sie gerichtet?
Alle diese und weitere Fragen werden anhand von Beispielen beantwortet und erklärt. 

Termin: Do. 25.03.2021


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1127001 Motorradreise von Malaysia nach Australien

Gerade noch rechtzeitig vor der Corona-Krise konnte Hartmut Schmidt die zweite Etappe seiner Weltumrundung mit dem Motorrad beenden.
Die Fahrt führte von Malaysia über Indonesien und Osttimor nach Australien. Mit spannenden Geschichten und eindrucksvollen Bilder berichtet er von seinen einmaligen Erlebnissen auf der anderen Seite der Welt. 

Termin: Mo. 12.07.2021


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1127002 Sibirien: Leben mit den Nenzen

Die Nenzen sind eine ethnische Gruppe, die als Nomaden in der arktischen Region Sibiriens leben. Auf der Jamal-Halbinsel im Norden Russlands, innerhalb des Nationalparks des Arktischen Polar-Urals, dem letzten Teil des Uralgebirges. Es ist eine Region zwischen dem europäischen Teil Sibiriens und dem asiatisches Teil Sibiriens, mit riesigen Gasfelder, die zu den größten der Welt zählen. In dieser Region Russlands leben die Nenzen seit mehr als einem Jahrtausend, mit Temperaturen, die im Winter von -50 ° C und im Sommer bis + 35 ° C . Derzeit besteht diese ethnische Gruppe aus etwa 40.000 Menschen, die sich hauptsächlich von ihren Rentierherden ernähren, deren Fleisch und Häute sie verkaufen. Die Nenzen bewegen sich mit zu den Rentieren entlang ihrer Weiden aus Wintergebieten zu Sommerweiden und umgekehrt. Sie reisen nomadisch in einem Umkreis von rund 800 - 1.000 km. 

Der Zugang zu dieser Region ist nicht einfach. Man benötigt eine behördliche Erlaubnis und eine Einladung von einem Mitglied der Gemeinschaft Nenzen, außerdem Sonderberechtigungen um den Nationalpark Polar-Ural besuchen zu dürfen. Die russische Regierung vergibt diese Genehmigungen sehr zögerlich für Ausländer. Es war in wildes Abenteuer! Eines dieser Abenteuer, die man wohl nur ein Mal Leben erleben darf. Die Schönheit dieses magischen Orts im Winter. Stille, Ruhe und Gelassenheit. Die Schönheit und Wildheit der Landschaft Sibiriens im Winter mich nachhaltig in seinen Bann gezogen. 

Termin: Do. 15.04.2021


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