Gesellschaft, Politik und Umwelt

Die Volkshochschule ist „das“ Forum für Gesellschaftspolitik in Schwäbisch Hall. Wir setzen in unseren Bildungsveranstaltungen vielfältige Wissensimpulse und bieten Ihnen einen neutralen Ort für kritische Reflexion und offene, kontroverse Diskussion. Wir möchten mit unserem Programm dazu ermuntern, neue Erkenntnisse zu gewinnen, Standpunkte zu hinterfragen sowie mit unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch über Geschichte, Gegenwart und Zukunft unserer Gesellschaft zu kommen. Gemeinsam mit Ihnen stellen wir uns der Kernfrage unserer „entsicherten Moderne“: In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

Kursprogramm der VHS Schwäbisch Hall

Kursbereiche >> Gesellschaft, Politik, Umwelt >> Vorträge und Einzelveranstaltungen


Seite 1 von 5 Nächste Seite keyboard_arrow_right

1111001 Hohenlohe und der Nationalsozialismus

Thomas Schnabel, langjähriger Leiter des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart, spricht zum Auftakt des in Schwäbisch Hall stattfindenden Landesfachtags "Gedenkstätten" zum Thema Hohenlohe und der Nationalsozialismus. 

Termin: Mi. 07.07.2021


Aufzählungszeichen Details   Aufzählungszeichen Kurstage  

1111002 Demokratiebildung an kleinen Gedenkstätten

Dr. Michael Hofmann spricht im Rahmen des Fachtags "Gedenkstätten" zum Thema Demokratiebildung an kleinen Gedenkstätten. 

Termin: Mi. 07.07.2021


Aufzählungszeichen Details   Aufzählungszeichen Kurstage  
remove_shopping_cart
mood
share

1111003 Deutsche Judenpolitik im besetzten Polen

Deutsche Judenpolitik im besetzten Polen - Die "Vorgeschichte" der Hessentaler Häftlinge

Mit der militärischen Besetzung polnischen Gebiets 1939 begann die Leidensgeschichte der späteren Häftlinge des KZ-Außenlagers Hessental und ihrer Familien. Die deutsche Besatzung überzog das Land mit Ausbeutung und Vernichtung, die sich vor allem gegen die jüdische Bevölkerung richteten. Es entstand ein dichtes Netz von Ghettos und Konzentrationslagern, in denen viele Juden zur Zwangsarbeit gezwungen wurden.
Seit Mitte 1941 führten Einsatzgruppen erste großangelegte Massenmorde durch, die schließlich in der „Aktion Reinhardt“ gipfelte, bei der von Juli 1942 bis Oktober 1943 zwei Millionen polnischer Juden ermordet wurden. Die wenigen Überlebenden verblieben in Zwangsarbeitslagern oder wurden wie die Hessentaler Häftlinge zur Sklavenarbeit ins Reichsgebiet deportiert.

Hinweis: Der Vortrag wurde corona-bedingt vom 11.05.2021 auf den 16.11.2021 verlegt. 

Termin: Di. 16.11.2021


Aufzählungszeichen Details   Aufzählungszeichen Kurstage  
remove_shopping_cart
mood
share

1111004 Führung über die KZ-Gedenkstätte Hessental

Das Konzentrationslager Hessental war ein vom Sommer 1944 bis April 1945 bestehendes Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof im Elsass. Seit 2001 erinnert die KZ-Gedenkstätte Hessental an die Existenz dieses KZ-Außenlagers. Der Historiker Folker Förtsch, Mitglied des Sprecherrates des KZ-Gedenkstätte Hessental e.V., führt über das historische Gelände, benennt Täter und Opfer, und erklärt Fakten sowie Hintergründe aus der lokalen Geschichte des Nationalsozialismus. 

Termin: Di. 06.07.2021


Aufzählungszeichen Details   Aufzählungszeichen Kurstage  

1111050-05 Stadtrundgang: Jüd. Leben im NS in Hall

Termin: Mi. 07.07.2021


Aufzählungszeichen Details   Aufzählungszeichen Kurstage  
remove_shopping_cart
mood
share

1127001 Motorradreise von Malaysia nach Australien

Gerade noch rechtzeitig vor der Corona-Krise konnte Hartmut Schmidt die zweite Etappe seiner Weltumrundung mit dem Motorrad beenden.
Die Fahrt führte von Malaysia über Indonesien und Osttimor nach Australien. Mit spannenden Geschichten und eindrucksvollen Bilder berichtet er von seinen einmaligen Erlebnissen auf der anderen Seite der Welt. 

Termin: Mo. 12.07.2021


Aufzählungszeichen Details   Aufzählungszeichen Kurstage  
remove_shopping_cart
mood
share

1146000 Toleranz - Mit: Joachim Gauck

Hinweis:
Die Veranstaltung wird corona-bedingt in den Herbst verschoben

Tag der Demokratie

Bundespräsident a.D. Joachim Gauck;
Toleranz - einfach schwer

Die Lebensentwürfe, Wertvorstellungen, religiösen und kulturellen Hintergründe der Menschen werden immer vielfältiger. Manche erleben dies als Bereicherung, nicht wenige aber als Last. Was muss die Gesellschaft, was muss der Einzelne tolerieren und wo liegen die Grenzen der Toleranz? Wie viel Andersartigkeit muss man erdulden und wie viel Kritik aushalten? In seinem neuen Buch streitet Joachim Gauck für eine kämpferische Toleranz: Ich war und bin bis heute der Meinung, dass es kein Laisser-faire geben darf gegenüber jenen, die Pluralität und Toleranz mit Füßen treten. Toleranz, die Nachsicht und Duldsamkeit preist gegenüber den Verächtern der Toleranz, hilft den Tätern und nicht den Opfern. Intoleranz gegenüber einer Intoleranz, die Menschen unterdrückt und verachtet, ist eine Haltung von Demokraten im Namen der Menschenwürde. Aus der entschiedenen Überzeugung heraus, dass die Gesellschaft eine deutlichere und bewusstere Debatte über Toleranz benötigt, spürt er den Fragen nach: Was macht Toleranz aus und was macht sie notwendig? Und warum ist Intoleranz heute so populär und attraktiv?

Die großen Themen der Zeit wie das Erstarken populistischer Parteien, die Debatten in der Migrationspolitik, die Zunahme des Islam in europäischen Gesellschaften, die drohende Klimakatastrophe und die zunehmende Digitalisierung der Welt bieten viel Angriffsfläche für das Maß dessen, was ein Einzelner bereit ist zu akzeptieren und zu ertragen. Daraus erwachsen Formen des Extremismus und der Intoleranz, die der ehemalige Bundespräsident als die großen Herausforderungen unserer Zeit bezeichnet, denn zum bereits vorhandenen Links- und Rechtsextremismus gesellt sich der islamische Fundamentalismus. Intoleranz jedoch nur denjenigen vorzuwerfen, die extreme Haltungen vertreten, ist kurzsichtig. Die Intoleranz der Guten kann ebenso die Gemeinschaft schwächen. Diese politische Korrektheit im Sinne einer politischen und ethischen Orientierung trägt zwar zu gegenseitigem Respekt und Verständigung bei, dennoch müssen kontroverse Diskussionen möglich sein. Dies zeigt sich besonders in Migrationsfragen. Die derzeit größte Zerreißprobe für die individuelle und gesellschaftliche Toleranz ist die hohe Zahl von Menschen, die Schutz in Deutschland und Europa suchen. Kritisch hinterfragt Joachim Gauck, wo die Grenzen der Toleranz erreicht werden.

Der große Demokrat schließt mit einem starken Plädoyer für die Erhaltung und Wahrung von Toleranz als Tugend und als Gebot der politischen Vernunft, die gut ist für jeden Einzelnen und unerlässlich für die Gesellschaft. Es ist nicht die schlichte Vertrautheit mit dem Eigenen, was uns sicher macht, das Richtige zu verteidigen. Sondern die Gewissheit, dass der Verteidigung wert ist, was allen Menschen zukommt: Würde, Unversehrtheit, Freiheit und Recht. Es wird sich immer und immer wieder lohnen, dafür zu streiten mit Verantwortungsbewusstsein, mit Mut und mit kämpferischer Toleranz.


Tickets sind ab dem 1. September in der Tourist Information der Stadt Schwäbisch Hall erhältlich. 

Termin: Do. 28.10.2021


Aufzählungszeichen Details   Aufzählungszeichen Kurstage  
remove_shopping_cart
mood
share

1146001 Demokratie und Rechtsstaat - Mit: Stephan Harbarth

Termin siehe Tagespresse

Der neue Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Stephan Harbarth, hält im im Haus der Bildung einen hochkarätigen Abendvortrag zum Themenkomplex "Demokratie und Rechtsstaat".

Zur Person:
Prof. Dr. Stephan Harbarth, LL.M. ist seit 2020 Präsident des Bundesverfassungsgerichts. 

Termin:


Aufzählungszeichen Details   Aufzählungszeichen Kurstage  
remove_shopping_cart
mood
share

1146002 Staatsschutz - Mit: Generalbundesanwalt Dr. Frank

Staatsschutz. Strafrechtliche Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus

Die rechtsextreme Ermordung von Walter Lübke, der Anschlag auf die Synagoge in Halle, das Attentat in Hanau , der islamistische Anschlag von Anis Amri auf den Berliner Weihnachtsmarkt oder auch linksextreme Gewalt: Bei staatsgefährdenden Delikten wie Terrorismus und politisch motivierter Kriminalität von besonderer Schwere zieht regelmäßig der Generalbundesanwalt bzw. die Bundesanwaltschaft das Verfahren an sich. Mit seinem Besuch im Haus der Bildung in Schwäbisch Hall wird der Generalbundesanwalt Peter Frank höchstpersönlich über die strafrechtliche Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus in sprechen. Ein wichtiges Thema in angespannten Zeiten, in denen die Bedrohungen für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung stetig zunehmen.

Zur Person:
Dr. Peter Frank, seit 2015 Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof.

Hinweis: Die Veranstaltung wurde corona-bedingt vom 16.03. auf den 15.07.2021 verlegt. 

Termin: Do. 15.07.2021


Aufzählungszeichen Details   Aufzählungszeichen Kurstage  
remove_shopping_cart
mood
share

1146003 Auf ein Wort: Gespräch mit OB Pelgrim

Auf ein Wort!
Ein politisch-persönlicher Rückblick auf 24 Jahre als Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Hall

Das Gespräch mit Hermann-Josef Pelgrim moderiert VHS-Geschäftsführer Marcel Miara 

Termin: Do. 20.05.2021


Aufzählungszeichen Details   Aufzählungszeichen Kurstage  

Seite 1 von 5 Vorwärts, Schnelltaste 2