Highlights im Fachbereich Gesellschaft, Politik, Umwelt

Haller zeigen ihre Stadt

Mit: Martin Weis

Am Dienstag, 05.10.2021 von 16:00 bis 18:00 Uhr mit Martin Weis. Treffpunkt: Froschgraben, Kocherquartier.

Martin Weis, Kunstliebhaber, Moderator des "Roten Sofas" und von "Schwatz & Weis", lädt Sie zu einem einmaligen und persönlichen Stadtrundgang ein: Was liebt er an Hall? Welche biographischen Verbindungen hat er mit der Stadt, und wo kann er sich neue Perspektiven vorstellen? Im Anschluss ist ein gemeinsamer Ausklang geplant.

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Stauffenberg:

Ein Name, der verpflichtet

Am Donnerstag, 07.10.2021 um 19:00 Uhr mit Karl Graf von Stauffenberg im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Das Attentat vom 20. Juli 1944 ist ein einschneidendes ­Ereignis in der deutschen Geschichte, das bis heute nachwirkt. Über die Tat von Claus Schenk Graf von Stauffenberg wird bis heute gestritten und in jüngerer Zeit sogar wieder mehr. Sein Enkel Karl Graf Stauffenberg, der sich als Liberaler in der Politik und gegen ­Extremismus ­jeglicher Couleur engagiert, erklärt, welche Bedeutung die Tat seines Groß­vaters für seine ­eigenen Überzeugungen und für sein eigenes ­Handeln heute hat. ­Stauffenberg berichtet darüber, wie in der Familie über seinen Großvater und das Attentat geredet wurde und wie sie in den Jahrzehnten seit dem Kriegsende damit umging. Vor allem zeige die Tat seines Großvaters, dass nichts ­wichtiger ist als der Wert der Freiheit.

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Erinnerung ist konkret

Am Mittwoch, 06.10.2021 um 19:00 Uhr mit Reinhard Huppenbauer im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Erinnerung ist konkret. Das jüdische Erbe der Stadt Hall.
Im 12. Jahrhundert, zur Zeit der Stauferkaiser, entwickelte sich Hall zur Stadt. Christen und Juden lebten damals in Hall in Nachbarschaft. Spielten Juden eine Rolle bei der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung Halls? Das jüdische Hall des Mittelalters ist schon lange aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden. Sollte die Stadt Schwäbisch Hall heute nicht auch ihr jüdisches Erbe aus dem Mittelalter erkennbar machen?

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Wild- und Heilkräuterwanderung im Bühlertal

Am Freitag, 08.10.2021 von 16:00 bis 18:30 Uhr mit Dr. Brunhilde Bross-Burkhardt.

Was wächst am Wegrand, auf der Wiese, im Acker und im Wald? Dr. Brunhilde Bross-Burkhardt nimmt Sie mit auf einen Spaziergang im landschaftlich reizvollen Bühlertal und zeigt und erklärt die wild wachsende Flora an ihrem natürlichen Standort. Die Kursleiterin, Agrarwissenschaftlerin, will den Teilnehmenden besonders die essbaren Wildkräuter und Wildgemüse schmackhaft machen. Sie gibt Tipps zum Sammeln und Zubereiten.

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Sie nennen mich Nela

Inklusive Lesung in Leichter Sprache

Am Freitag, 08.10.2021 um 19:00 Uhr mit Claudia Schäfer im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Nela ist ein Hund.
Sie kommt aus Spanien.
Nela wurde auf der Straße geboren
und später in ein Tier-Heim gebracht.
Dort bleiben die Hunde nur 3 Wochen.
Dann müssen sie einen neuen Besitzer gefunden haben.
Sonst werden sie getötet.
Die (fast) wahre Geschichte erzählt das Leben von Nela:
Vom spanischen Tier-Heim bis zu uns nach Deutschland.
Claudia Schäfer hat das Buch geschrieben.
Nela ist ihr Hund.
Und Nela kommt natürlich auch mit zur Lesung.

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Sibirien: Leben mit den Nenzen

Am Freitag, 08.10.2021 um 19:30 Uhr mit Achim Köpf im Haus der Bildung. Mit Abendkasse.

Die Nenzen sind eine ethnische Gruppe, die als Nomaden in der arktischen Region Sibiriens leben. Auf der Jamal-Halbinsel im Norden Russlands, innerhalb des Nationalparks des Arktischen Polar-Urals, dem letzten Teil des Uralgebirges. Es ist eine Region zwischen dem europäischen Teil Sibiriens und dem asiatisches Teil Sibiriens, mit riesigen Gasfelder, die zu den größten der Welt zählen. In dieser Region Russlands leben die Nenzen seit mehr als einem Jahrtausend, mit Temperaturen, die im Winter von -50 ° C und im Sommer bis + 35 ° C . Derzeit besteht diese ethnische Gruppe aus etwa 40.000 Menschen, die sich hauptsächlich von ihren Rentierherden ernähren, deren Fleisch und Häute sie verkaufen. Die Nenzen bewegen sich mit zu den Rentieren entlang ihrer Weiden aus Wintergebieten zu Sommerweiden und umgekehrt. Sie reisen nomadisch in einem Umkreis von rund 800 - 1.000 km.

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Städtebauliche Exkursion: Karlsruhe

Am Samstag, 09.10.2021 von 09:00 bis 18:00 Uhr mit Martin Weis. Treffpunkt: Schwäbisch Hall, Stadtbahnhof.

In Karlsruhe gibt das innovative städtebauliche Mehrgenerationen-Wohnen Quartier Albgrün mit sieben Wohngebäuden. Gemeinschaftlich leben bedeutet für die Bewohnerinnen und Bewohner in Albgrün schöner leben. Über 250 Menschen, jung und alt, Karlsruher*innen und "Eingeschmeckte" leben derzeit im Quartier und gestalten das Gemeinschaftsleben im Wohnprojekt. Leben und Wohnen in Mehrgenerationenprojekten heißt, mit Gleichgesinnten den verloren gegangenen Zusammenhalt wiederzufinden und neu zu gestalten. In der Exkursion besichtigen wir das spannende Quartier.

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West: Ost. Berlin in der Wendezeit

Am Montag, 11.10.2021, 19:30 Uhr mit Eberhard Diepgen im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Das Schicksal Berlins war im Kalten Krieg ein zentrales Thema der Weltpolitik. Mit dem Mauerfall wurde die in West und Ost geteilte Stadt Berlin wieder eins. Der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen, erzählt persönlich und aus erster Hand über diese bewegten Jahre und ihre Umbrüche: in Politik, Kultur und Gesellschaft. Ein einmaliger Abend zur Geschichte, Gegenwart und auch Zukunft Berlins. einer der großartigsten Metropolen Europas.

Zur Person:
Eberhard Diepgen war Regierender Bürgermeister von Berlin in den Jahren 1984-89 sowie von 1991-2001.

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Motorradreise von Malaysia nach Australien

Am Mittwoch, 13.10.2021 um 19:00 Uhr mit Hartmut Schmidt im Haus der Bildung. Mit Abendkasse.

Gerade noch rechtzeitig vor der Corona-Krise konnte Hartmut Schmidt die zweite Etappe seiner Weltumrundung mit dem Motorrad beenden. Die Fahrt führte von Malaysia über Indonesien und Osttimor nach Australien. Mit spannenden Geschichten und eindrucksvollen Bilder berichtet er von seinen einmaligen Erlebnissen auf der anderen Seite der Welt.

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Strafjustiz in der Reichsstadt Schwäbisch Hall

Am Donnerstag, 14.10.2021 um 20:00 Uhr mit Dr. Andreas Maisch im Haus der Bildung. Mit Abendkasse.

Im 16. Jahrhundert änderte sich das Rechtssystem der Reichsstadt Schwäbisch Hall massiv. Das Strafgesetzbuch Kaiser Karls V. von 1532 schuf neue Delikte und regelte die Verfahren bei Strafprozessen. Der Einsatz der Folter wurde systematisch. Nie fielen mehr Menschen dem Justizsystem zum Opfer als in der Zeit zwischen Reformation, Bauernkrieg und Dreißigjährigem Krieg. Nach 1648 dagegen zögerte die Stadt, Menschen hinrichten zu lassen. Erst nach 1670 begann eine zweite Welle, in der die Zahl der Todesurteile noch einmal massiv anstieg, bevor im 18. Jahrhundert Hinrichtungen dann sehr viel seltener wurden. Als letzter wurde am 6. Oktober 1790 der Raubmörder Georg Michael Reinhard aus Ruppertshofen geköpft. Der Vortrag zeichnet an Beispielen die Prozesse und die Urteile nach, nimmt aber auch das Leben der verurteilten Männer und Frauen in den Blick.

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Der fremde Deutsche

Am Freitag, 15.10.2021 um 19:30 Uhr mit Umes Arungairinathan im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Der fremde Deutsche ist die Geschichte der Integration eines tamilischen Flüchtlings, der als unbegleiteter zwölfjähriger Junge aus dem Bürgerkrieg in Sri Lanka nach Deutschland kam. In seinem Buch berichtet Umes Arungairinathan über das Leben in seiner neuen Heimat. Als ehemaliger Flüchtling und deutscher Staatsbürger versucht er, die Möglichkeiten, Erwartungen und Probleme für eine gelungene Integration auszuloten. Dabei setzt er sich auch kritisch mit den Lebensformen seines Herkunftslandes auseinander. Der Autor will mit seinem Buch bei Deutschen um mehr Verständnis für Flüchtlinge werben und zugleich Flüchtlinge ermutigen, sich in die deutsche Gesellschaft einzubringen.

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Das rote Sofa. Gast:

Jennifer Sittler

Am Dienstag, 26.10.2021 um 19:30 Uhr mit Jennifer Sittler, Freilichtspiele Schwäbisch Hall im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Ein bunter Strauß aus Persönlichem, Offiziellem und Privatem: Marcel Miara und Martin befragen"free style" auf dem legendären roten Sofa Menschen des öffentlichen Lebens. Prominente und solche, die auf dem Weg dorthin sind. Persönliches und Politisches, die große Liebe, Niederlagen und Scheidewege - all das hat Platz auf dem roten Sofa. Beginnen wird der Abend mit der obligatorischen Frage: Wasser, Bier oder Wein ...

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Nachgetragene Würde, nachgetragene Liebe

Am Donnerstag, 28.10.2021 um 19:00 Uhr mit Annegret Braun im Brenzhaus. Der Eintritt ist frei.

Das Haus der Geschichte Stuttgart thematisierte 2011 die Deportation der ca. 1000 Juden aus Württemberg, die am 01.12.1941 in einem Zug Richtung Riga fuhren. Es regte die Übernahme einer Art Patenschaft für einen Namen an. Annegret Braun entschied sich für den Namen Else Kahn geb. Jeselsohn. Die aus einem Dorf in Nordbaden stammende Else Jeselsohn heiratete 1930 den Religionslehrer und Kantor Erich Kahn. An den Orten, an die er geschickt wurde, erlebte die Familie das für die Juden heraufziehende Unheil. Es gelang noch, ihre 6-jährige Tochter nach Palästina zu schicken. Die Spurensuche von A. Braun zeichnet sich aus durch ihre gründliche Recherche (Archive, Zeitzeugen, Reisen vor Ort) sowie eine tiefe menschliche Beteiligung.

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Einkommensteuererklärung leichtgemacht

Onlineseminar am Donnerstag, 28.10.2021 von 16:15 bis 21:00 Uhr mit Volker Riechert via Zoom Videokonferenz.

Sie möchten Ihren Steuerbescheid endlich verstehen und/oder Ihre Einkommensteuererklärung selbst fertigen?
In diesem Kurs wird Ihnen praxisnah anhand der Formulare vermittelt, was bei der Fertigung einer Einkommensteuerklärung wichtig und notwendig ist. Der Dozent stellt sich Ihren Fragen und Sie erfahren, wie mit Arbeitnehmereinkünften, Einkünften aus Kapitalvermögen, aus Vermietung und Verpachtung, selbstständigen Nebeneinkünften, Rentenbezügen und wie vielem mehr zu verfahren ist. Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich. Inwieweit die Kursgebühren steuerlich absetzbar sind, wird im Kurs besprochen.

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Joachim Gauck – Toleranz einfach schwer

Tag der Demokratie

Am Donnerstag, 28.10.2021 um 19:30 Uhr mit Joachim Gauck in der Hospitalkirche. Tickets sind ab dem 1. Oktober in der Tourist Information der Stadt Schwäbisch Hall erhältlich.

Die Lebensentwürfe, Wertvorstellungen, religiösen und kulturellen Hintergründe der Menschen werden immer vielfältiger. Manche erleben dies als Bereicherung, nicht wenige aber als Last. Was muss die Gesellschaft, was muss der Einzelne tolerieren und wo liegen die Grenzen der Toleranz? Wie viel Andersartigkeit muss man erdulden und wie viel Kritik aushalten? In seinem neuen Buch streitet Joachim Gauck für eine kämpferische Toleranz: Ich war und bin bis heute der Meinung, dass es kein Laisser-faire geben darf gegenüber jenen, die Pluralität und Toleranz mit Füßen treten. Toleranz, die Nachsicht und Duldsamkeit preist gegenüber den Verächtern der Toleranz, hilft den Tätern und nicht den Opfern. Intoleranz gegenüber einer Intoleranz, die Menschen unterdrückt und verachtet, ist eine Haltung von Demokraten im Namen der Menschenwürde. Aus der entschiedenen Überzeugung heraus, dass die Gesellschaft eine deutlichere und bewusstere Debatte über Toleranz benötigt, spürt er den Fragen nach: Was macht Toleranz aus und was macht sie notwendig? Und warum ist Intoleranz heute so populär und attraktiv?

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Führung über die KZ-Gedenkstätte Hessental

Am Mittwoch, 03.11.2021 von 18:00 bis 20:00 Uhr mit Folker Förtsch.

Das Konzentrationslager Hessental war ein vom Sommer 1944 bis April 1945 bestehendes Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof im Elsass. Seit 2001 erinnert die KZ-Gedenkstätte Hessental an die Existenz dieses KZ-Außenlagers. Der Historiker Folker Förtsch, Mitglied des Sprecherrates des KZ-Gedenkstätte Hessental e.V., führt über das historische Gelände, benennt Täter und Opfer, und erklärt Fakten sowie Hintergründe aus der lokalen Geschichte des Nationalsozialismus.

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Die Fichte

Am Mittwoch, 03.11.2021 von 19:30 bis 22:00 Uhr mit Jörg Brucklacher im Haus der Bildung. Mit Abendkasse.

Einst bewunderter Gebirgsbaum, Hoffnungsträger der jungen Forstwirtschaft im 18. Jahrhundert, dann Brotbaum der Waldbesitzer, verliert die Fichte derzeit zunehmend an Reputation und wirtschaftlichem Erfolg. Ihre Zukunft ist durch den Klimawandel akut in Frage gestellt. Mittlerweile steht die Fichte oft für ökologisch verheerende Monokulturen und Wälder zerstörende Borkenkäfer und Sturmkatastrophen.
Wie kommt es, dass die Fichte unsere Wirtschaftswälder über Jahrhunderte beherrschte, und nun so ein jämmerliches Image hat? Zu Recht?
Wir begleiten Aufstieg und Fall dieses Wunderbaumes und seine Wirkung auf den deutschen Wald und auch auf die politische Landschaft, bis hin zur aktuellen Ernennung zum Baum des Jahres 2017.

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Pilzkundliche Führung

Am Sonntag, 07.11.2021 von 14:00 bis 17:00 Uhr mit Karl-Heinz Johe, Pilzsachverständiger DGfM. Treffpunkt: Parkplatz bei der Gaststätte auf dem Einkorn.

Nicht nur Kenntnisse zum Bestimmen von Speisepilzen und deren Unterscheidung von giftigen Verwechslungspartnern soll die Führung vermitteln, sondern sie soll auch die Bedeutung von Pilzen im Ökosystem Wald aufzeigen. Es wird gebeten zur Führung eigene Pilzbestimmungsbücher und, falls vorhanden, eine Lupe mitzubringen.

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Film: For: Future 2

Am Freitag, 12.11.2021 um 18:00 Uhr mit Martin Weis im Haus der Bildung. Mit Abendkasse.

15 umweltpolitischen Kurzfilme behandeln die Schwerpunkte Tierwohl, Umweltzerstörung, Klimapolitik, nachhaltiges Handeln und Konsum. Weitere Filme bieten Diskussionsanstöße zu aktuellen Streik- und Protestformen. Die jungen Umweltschützer*innen wollen mit den Filmen immer mehr Menschen dafür mobilisieren, verantwortungsvoller mit den Ressourcen unserer Erde umzugehen. Ehrlich reflektieren junge Menschen in den Filmen ihr starkes Umweltbewusstsein.

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Whiskyfinish: Der Geist des Weines

Am Samstag, 13.11.2021 von 19:00 bis 22:00 Uhr mit Werner Boßmann im Haus der Bildung.

Die an diesem Abend verköstigten Destillate reiften zuerst in traditionellen Eichenfässern bevor sie zur Nachreifung in ausgewählte Weinfässer gefüllt werden. Das Ergebnis ist ein ausgewogenes Aromaerlebnis für Nase und Gaumen, die typischen Aromen der Weine verbinden sich mit denen der Whiskys zu verführerischen Kombinationen. Freuen Sie sich auf einen weiteren abwechslungsreichen Abend mit schottischen Bildern von Landschaften, Kultur, Menschen und Produktion über denen der Geist des Weines schwebt.

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Weltmarktführer:

Innovationen made in Schwäbisch Hall

Am Dienstag, 16.11.2021 um 19:30 Uhr mit Dr. Walter Döring im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Weltmarktführer: Innovationen made in Schwäbisch Hall-Hohenlohe. Ein Gesprächsabend mit Dr. Walter Döring

In einem von Agrarwirtschaft geprägten Landstrich entsteht in wenigen Jahrzehnten die höchste Dichte von Weltmarktführern. Wie erklärt sich das enorme Wachstum in Schwäbisch Hall-Hohenlohe? Und wie kamen die Unternehmen von der Provinz hinaus in die Welt? Welche Bedeutung spielen Innovationen auf dem Weg zur Weltmarktführerschaft? Und wie bleibt man an der Spitze? Walter Döring hat eine Vielzahl großer Unternehmen, ihre Köpfe und Geschichten in den Blick genommen und zeigt: Sie alle verbinden Familiengeist und Tradition mit unternehmerischem Mut, Weitsicht und Innovationskraft. Mit Firmenporträts und -geschichten von Würth, Berner, ebm papst, Kärcher, Klafs, Groninger, Fertighaus Weiss, Ziehl-Abegg, Bausch & Ströbel, Wirthwein, Bott, Veigel, Scheuerle u.v.a.m.

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Jüdisches Leben in Schwäbisch Hall

Am Donnerstag, 18.11.2021 um 19:30 Uhr mit Dr. Andreas Maisch im Brenzhaus. Der Eintritt ist frei.

Im 16. Jahrhundert änderte sich das Rechtssystem der Reichsstadt Schwäbisch Hall massiv. Das Strafgesetzbuch Kaiser Karls V. von 1532 schuf neue Delikte und regelte die Verfahren bei Strafprozessen. Der Einsatz der Folter wurde systematisch. Nie fielen mehr Menschen dem Justizsystem zum Opfer als in der Zeit zwischen Reformation, Bauernkrieg und Dreißigjährigem Krieg. Nach 1648 dagegen zögerte die Stadt, Menschen hinrichten zu lassen. Erst nach 1670 begann eine zweite Welle, in der die Zahl der Todesurteile noch einmal massiv anstieg, bevor im 18. Jahrhundert Hinrichtungen dann sehr viel seltener wurden. Als letzter wurde am 6. Oktober 1790 der Raubmörder Georg Michael Reinhard aus Ruppertshofen geköpft. Der Vortrag zeichnet an Beispielen die Prozesse und die Urteile nach, nimmt aber auch das Leben der verurteilten Männer und Frauen in den Blick.

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Buchvorstellung: Schwäbisch Hall

Am Mittwoch, 24.11.2021 um 19:30 Uhr mit Dr. Andreas Maisch im Haus der Bildung. Mit Abendkasse.

Schwäbisch Hall: Geschichte erzählt in vergleichenden Ansichten.
Die Fachwerkstadt am Kocher hat eine lange und bewegte Geschichte. Bereits eine Urkunde aus dem Jahre 1156 berichtet über die Weihe der Kirche St. Michael. Doch im Kochertal wurde schon in keltischer Zeit (8. bis 2. Jahrhundert v. Chr.) Salz gesotten, das die Existenzgrundlage der Stadt bis um 1800 war. Im Stadtbild erinnert daran nur vergleichsweise wenig. Zahlreiche noch heute stehende Gebäude gehen auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück, als sich Schwäbisch Hall unter der Herrschaft der Staufer zur Stadt entwickelte. Der vorliegende Band zeigt die Veränderungen der letzten 150 Jahre anhand von eindrucksvollen Fotos und stimmungsvollen Postkarten. Ein historisches wird jeweils einem aktuellen Bild gegenübergestellt, wobei versucht wurde, für das gleiche Motiv eine ähnliche Perspektive zu finden. Die sachlich fundierten Begleittexte bieten einen kurzweiligen Streifzug durch die spannende Stadtgeschichte von den Anfängen bis in die jüngere Gegenwart.

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ImpulsBar: Die Revolution sind wir

Am Mittwoch, 24.11.2021 um 18:00 Uhr mit Martin Weis im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Die Revolution sind wir. Ein "unterirdischer" Beuys-Abend in den Katakomben im Haus der Bildung.
Ein kurzer, knackiger und mitunter etwas provokativer Impulsvortrag. Dazu stilechte Live-Musik. Und ein Barbetrieb mit guten Gesprächen und bester Laune.  Das ist die "ImpulsBar" im Haus der Bildung. Diese Ausgabe der ImpulsBar widmet sich "unterirdisch" dem hundertsten Geburtstag von Joseph Beuys. Seien Sie mit dabei!

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Fernreise daheim

Am Freitag, 26.11.2021 um 19:00 Uhr mit Brigitte Heidebrecht im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Fernreise daheim. Von Flüchtlingen, Kulturen, Identitäten und anderen Ungereimtheiten
Seit 2015 engagiert sich die Autorin ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit. Seither schreibt sie Geschichten über interkulturelles Verstehen. Mit Empathie und Humor beleuchtet sie das Ankommen von Geflüchteten in unserer Gesellschaft. Geschichten, die unter die Haut gehen, Selbstverständliches in Frage stellen, Existenzielles ins Licht rücken -  globale Herausforderung, gespiegelt im Alltäglichen. Konkret und lebendig vermittelt das Buch interkulturelle Aha-Erlebnisse. Ein vielschichtiger Beitrag zu der Frage: Wie schaffen wir das?

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Deutsche Judenpolitik im besetzten Polen

Am Montag, 29.11.2021 um 20:00 Uhr mit Folker Förtsch im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Deutsche Judenpolitik im besetzten Polen - Die "Vorgeschichte" der Hessentaler Häftlinge
Mit der militärischen Besetzung polnischen Gebiets 1939 begann die Leidensgeschichte der späteren Häftlinge des KZ-Außenlagers Hessental und ihrer Familien. Die deutsche Besatzung überzog das Land mit Ausbeutung und Vernichtung, die sich vor allem gegen die jüdische Bevölkerung richteten. Es entstand ein dichtes Netz von Ghettos und Konzentrationslagern, in denen viele Juden zur Zwangsarbeit gezwungen wurden.
Seit Mitte 1941 führten Einsatzgruppen erste großangelegte Massenmorde durch, die schließlich in der „Aktion Reinhardt“ gipfelte, bei der von Juli 1942 bis Oktober 1943 zwei Millionen polnischer Juden ermordet wurden. Die wenigen Überlebenden verblieben in Zwangsarbeitslagern oder wurden wie die Hessentaler Häftlinge zur Sklavenarbeit ins Reichsgebiet deportiert.

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Elektroauto: Der aktuelle Stand der Technik

Am Dienstag, 30.11.2021 um 19:00 Uhr mit Jana Höfner im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Was ist ein Elektroauto? Wie unterscheidet es sich von einem Plug-In-Hybrid oder einem Wasserstoffauto. Wie kommt der Strom in die Batterie und wie sieht es mit Energiebilanzen und Rohstoffen aus? Die Veranstaltung gibt Antworten auf diese Fragen. Die Teilnehmenden erhalten einen aktuellen Über- und Ausblick auf die Technik, die Innovationen und die Trends. Die Referent*innen fahren nicht nur selbst seit vielen Jahren elektrisch, sondern sind auch Expert*innen rund um das Thema nachhaltige Mobilität. In der Veranstaltung kann man ein Elektroauto vor Ort erleben, die Technik aus der Nähe betrachten und alle offenen Fragen am "lebenden" Objekt klären.

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Rente mit 67 - und dann noch Steuern zahlen?

Am Donnerstag, 09.12.2021 von 18:00 bis 20:00 Uhr mit Stefan Gundling im Haus der Bildung.

"Rente mit 67" - ein Schlagwort das jeder kennt. Doch was steckt dahinter? Die Informationsveranstaltung beantwortet Fragen zu dieser angehobenen Regelaltersgrenze und stellt außerdem Möglichkeiten eines vorzeitigen Rentenbeginns vor. Des Weiteren wird über Regelungen zum Abschlag informiert und gezeigt wie dieser ausgeglichen werden kann. Außerdem erfolgt ein Überblick über Hinzuverdienstregelungen und zu Abgaben, wie Steuern und Sozialversicherungsbeiträge, die im Alter noch fällig werden können. Der Referent ist Mitarbeiter im Regionalzentrum Schwäbisch Hall der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg.

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Altersvorsorge leicht gemacht

Am Mittwoch, 15.12.2021 von 18:00 bis 20:00 Uhr mit Julia Weidner LL. B. im Haus der Bildung

Was bekomme ich eigentlich später einmal als Rente? Ist, um den gewohnten Lebensstandard zu halten, eine zusätzliche Altersvorsorge wichtig? Möglichkeiten zur zusätzlichen Altersvorsorge gibt es viele, sei es betrieblich oder privat, mit Riester- oder Rürup- Verträgen. Welcher Weg ist der richtige und wie unterstützt mich der Staat dabei? Wenn Sie sich diese Fragen schon einmal gestellt haben, dann sind Sie in diesem Seminar genau richtig. Die unabhängige Fachreferentin der Deutschen Rentenversicherung informiert über das komplexe Thema, vermittelt Grundwissen und beantwortet Ihre Fragen.

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Kriminalität bekämpfen! - Mit: Holger Münch

Am Mittwoch, 12.01.2022 um 19:30 Uhr mit Holger Münch im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Das BKA ist eine international tätige Zentralstelle der deutschen Polizei. Es führt Ermittlungen, forscht, entwickelt, analysiert und hat Aufgaben im Bereich des Personenschutzes. Handlungsschwerpunkte sind hierbei u.a. schwere und organisierte Kriminalität, polizeilicher Staatsschutz, Terrorismus, Kriminaltechnik und Fahndung sowie Cyber-Kriminalität. Das Ziel ist dabei klar: Kriminalität bekämpfen und Deutschland zu einem sicheren Ort machen.
Doch: Wie kann Sicherheit in unserer offenen und digitalen Gesellschaft im 21. Jahrhundert gewährleistet werden? Wie verändern sich die Herausforderungen in Deutschland und in der Welt - und wie muss darauf reagiert werden?

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Die Türkei: Ein schwieriger Partner

Am Dienstag, 18.01.2022 um 19:30 Uhr mit Dr. Hans-Werner Schmidt im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

In Deutschland wird die Türkei oft weitgehend mit Staatspräsident Erdogan gleichgesetzt, der das Land seit fast 20 Jahren autoritär und zunehmend autokratisch regiert. Diese Gleichsetzung ist jedoch falsch oder zumindest einseitig. Erdogan, der im politischen Islam verankert ist, aber primär populistisch agiert, spaltet und polarisiert die türkische Gesellschaft. Ihm steht eine Opposition gegenüber, die inzwischen - vereint - durchaus Wahlen gewinnen kann, vor allem aber eine breite und sehr aktive Zivilgesellschaft. So sind Machterhalt und die Sicherung der Unterstützung bei wichtigen Gruppen ein zentrales Motiv der Politik Erdogans. Dies erklärt manche Provokationen ebenso wie überraschende Wendungen.
Der Vortrag will dazu beitragen und helfen, die Türkei und die Türken besser zu verstehen. Er beschäftigt sich auch mit der Frage nach dem richtigen Umgang mit dem schwierigen Partner.

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Film: Black lives matter

Am Mittwoch, 19.01.2022 um 18:00 Uhr mit Martin Weis im Haus der Bildung. Mit Abendkasse.

Die Filme lassen auf der einen Seite junge Menschen und People of Colour zu Wort kommen. Erzählt werden ihre rassistischen Verletzungen in der Vergangenheit, ihre Wut und ihr Wunsch nach Gleichheit und Gerechtigkeit, ihre Motivation, sich zu zeigen und zu kämpfen für ein respektvolles Zusammenleben aller Menschen hier in Deutschland. Auf der anderen Seite geht es in den Filmen darum, Rassismus und weiße Privilegien zu erkennen, Weiß-sein zu reflektieren und Verantwortung als Weiße zu übernehmen.

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Verschwörungstheorien:

Warum sie so erfolgreich sind

Am Montag, 24.01.2022, 19:30 Uhr mit Prof. Dr. Michael Butter im Brenzhaus. Mit Abendkasse.

"Corona wurde von den Chinesen im Labor gezüchtet. Bill Gates ist für die Pandemie verantwortlich, weil er eine globale Impfpflicht will. Oder: Sein Ziel ist es, die Weltbevölkerung zu reduzieren." Diese und andere Verschwörungstheorien haben sich in der Corona-Krise ebenso schnell und global verbreitet wie das Virus selbst. Doch was versteht man unter einer Verschwörungstheorie? Warum glauben Menschen an solche "Erklärungen"? Wie gefährlich sind Verschwörungstheorien? Und was kann man dagegen unternehmen? Antworten auf solche Fragen findet man seltener als Verschwörungstheorien selbst. Anhand der aktuellen Ereignisse wird Prof. Michael Butter in das Wesen von Verschwörungstheorien einführen.

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Stadtplanung trifft Bürgerschaft

Am Dienstag, 25.01.2022 um 19:30 Uhr mit Peter Klink im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Informations- und Diskussionsforum mit EBM Peter Klink
Erster Bürgermeister und Baudezernent Peter Klink stellt aktuelle Themen der Stadtentwicklung -  und der Öffentlichkeit zur Diskussion.

Thema: siehe Tagespresse

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Neben uns die Sintflut

Wie wir auf Kosten anderer leben

Onlinevortrag ab dem 01.02.2022 mit Prof. Dr. Stephan Lessenich auf dem Youtube-Kanal VHS Schwäbisch Hall

Im Grunde wissen wir es alle: Uns im Westen geht es gut, weil es den meisten Menschen anderswo schlecht geht. Doch nur zu gerne verdrängen wir unseren Anteil an dem sozialen Versagen unserer Weltordnung. Der renommierte Soziologe Stephan Lessenich bietet eine sehr konkrete und politisch brisante Analyse der Abhängigkeits- und Ausbeutungsverhältnisse der globalisierten Wirtschaft. Anders, als wir noch immer glauben möchten, profitieren nicht alle irgendwie von freien Märkten. Die Wahrheit ist: Wenn einer gewinnt, verlieren andere. Und jeder von uns ist ein verantwortlicher Akteur in diesem Nullsummenspiel, dessen Verlierer jetzt an unsere Türen klopfen.

Zur Person: Stephan Lessenich ist Professor für Soziologie an der LMU München. Er war u.a. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und gilt als einer der bedeutendsten kritischen Gesellschaftstheoretiker unseres Landes.

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Postwachstum:

Wege in eine neue Gesellschaft

Am Dienstag, 15.02.2022 um 19:30 Uhr mit Frank Adler im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Wie werden demokratische Übergänge zu einem Leben und Wirtschaften möglich, deren Qualität und Stabilität nicht vom permanenten Wachstum abhängen? Reicht dafür eine Bottom-up-Strategie? Reichen all die Non-profit-Unternehmen, Tauschläden und Kulturen des Selbermachens als Keime einer im Entstehen begriffenen Postwachstumsökonomie und -gesellschaft? Wir meinen: Nein. Ohne grundlegende Reformen des gesamten institutionellen Rahmens für unser Produzieren und Arbeiten, Konsumieren und Miteinanderumgehen wird eine solche Transformation wohl nicht gelingen. Durch welche Politiken kann eine sozial-ökologische Transformation in Richtung Postwachstumsgesellschaft unterstützt werden? Frank Adler stellt dar, wie der dafür nötige gegenhegemoniale Druck und Resonanzraum entstehen kann, mit welchen Widerständen dabei zu rechnen ist, und durch welche Strategien und Akteurskonstellationen diese überwunden werden könnten.

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Demokratie und Rechtsstaat

Mit: Stefan Harbarth

Am Montag, 07.03.2022 um 19:00 Uhr mit Stephan Harbarth im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Der neue Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Stefan Harbarth, hält im im Haus der Bildung einen hochkarätigen Abendvortrag zum Themenkomplex "Demokratie und Rechtsstaat".

Zur Person:
Prof. Dr. Stefan Harbarth, LL.M. ist seit 2020 Präsident des Bundesverfassungsgerichts.,

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