Highlights im Fachbereich Gesellschaft, Politik, Umwelt

Politisch & Persönlich

VHS Digitalformat zur Landtagswahl 2021

Was treibt Sie an? Welche Vision haben Sie für Baden-Württemberg? Woran wollen Sie sich messen lassen? 12 Fragen zu aktuellen Themen der Landespolitik und 5 Sätze, die es zu beenden gilt: Das waren die Herausforderungen, denen sich die Landtagskandidaten Jutta Niemann (Grüne), Isabell Rathgeb (CDU), Udo Stein (AfD), Nikolaos Sakelleariou (SPD), Stephen Brauer (FDP) und Ellena Schumacher Koelsch (Linke) im Haus der Bildung stellten. Daraus sind ca. 10-15 minütige Kandidatenporträts entstanden.

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Das rote Sofa

Mit: Joachim "Odi" Odenwälder

Am Dienstag, 16.03.2021 um 19:30 Uhr. Die Veranstaltung wird über den Youtube-Kanal "VHS Schwäbisch Hall"  live gestreamt.

Mit: Joachim "Odi" Odenwälder.
Ein bunter Strauß aus Persönlichem, Offiziellem und Privatem: Marcel Miara und Martin befragen"free style" auf dem legendären roten Sofa Menschen des öffentlichen Lebens. Prominente und solche, die auf dem Weg dorthin sind. Persönliches und Politisches, die große Liebe, Niederlagen und Scheidewege - all das hat Platz auf dem roten Sofa. Beginnen wird der Abend mit der obligatorischen Frage: Wasser, Bier oder Wein ...
Bewirtung durch die neue VHS-Bar.

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Film: Rassismus im Alltag

Film am Mittwoch, 24.03.2021 um 18:00 Uhr im Haus der Bildung. Mit Abendkasse.

In dokumentarischen Kurzfilmen sprechen Jugendliche verschiedenen Alters und unterschiedlicher Herkunft offen über ihre persönlichen Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung und ihren Umgang damit. Wie reagieren sie, wenn eine Einzelperson oder eine Gruppe beleidigt wird? Wo mischen sie sich ein und wo nicht? Die Jugendlichen zeigen ihr Leben in einer multikulturellen Gesellschaft mit den Herausforderungen, die diese mit sich bringt. Die eigene Herkunft und die kulturelle Zugehörigkeit spielen dabei für sie in ihrem Alltag eine genauso wichtige Rolle wie kulturelle Unterschiede und Abgrenzungen. Mit wem sind sie befreundet - mit wem nicht? Was lernen sie von anderen Kulturen und wie wirkt sich kulturelle Vielfalt auf den Freundeskreis aus? Intention des Films ist es, Diskussionen zum Umgang miteinander anzuregen, einen offenen und persönlichen Austausch zu fördern sowie gegenseitige Akzeptanz und Respekt zu stärken.

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Testament, Generalvollmacht, Patientenverfügung

Am Donnerstag, 25.03.2021 von 19:00 bis 21:00 Uhr mit Carmen Look, Rechtsanwältin/Fachanwältin für Erbrecht und Steuerrecht im Haus der Bildung.

Alle diese Dokumente sind für jeden Menschen wichtig; doch wo liegen die Unterschiede?
Was ist bei der Testamentsgestaltung zu beachten?
Wer und wann sollte eine Vorsorgevollmacht erteilen?
Wie sinnvoll ist eine Patientenverfügung und an wen ist sie gerichtet?
Alle diese und weitere Fragen werden anhand von Beispielen beantwortet und erklärt.

Weitere Informationen und Anmeldung…

Elektroauto: Der aktuelle Stand der Technik

Am Montag, 29.03.2021 um 19:00 Uhr mit Jana Höfner im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Was ist ein Elektroauto? Wie unterscheidet es sich von einem Plug-In-Hybrid oder einem Wasserstoffauto. Wie kommt der Strom in die Batterie und wie sieht es mit Energiebilanzen und Rohstoffen aus? Die Veranstaltung gibt Antworten auf diese Fragen. Die Teilnehmer*innen erhalten einen aktuellen Über- und Ausblick auf die Technik, die Innovationen und die Trends. Die Referent*innen fahren nicht nur selbst seit vielen Jahren elektrisch, sondern sind auch Expert*innen rund um das Thema nachhaltige Mobilität. In der Veranstaltung kann man ein Elektroauto vor Ort erleben, die Technik aus der Nähe betrachten und alle offenen Fragen am "lebenden" Objekt klären.

Zur Person: Jana Höffner schreibt seit 2012 über Elektromobilität. Seit 2013 ist sie selbst nur noch elektrisch unterwegs. Als Bloggerin, Autorin und Gründungsmitglied von Electrify-BW e.V. hat sie sich über die Jahre ein umfangreiches Wissen rund um die Elektromobilität angeeignet.

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Ökologisches Bauen

Am Dienstag, 13.04.2021 um 19:00 Uhr mit Rolf Messerschmidt im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Der Vortrag gibt einen Überblick über Relevanz, Ziele und Maßnahmen für ein energieeffizientes, ressourcenschonendes und wohngesundes Planen und Bauen. Anhand konkreter Projektbeispiele wird aufgezeigt, wie diese Aspekte bei der Architekturrealisierung eingebracht und umgesetzt werden können.

Der Referent Rolf Messerschmidt ist freier Architekt und Stadtplaner im Tübinger Planungsbüro Eble Messerschmidt Partner, das auf ökologisches Bauen fokussiert ist. Er ist sehr engagiert in der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB.

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Hohenlohe und der Nationalsozialismus

Am Mittwoch, 14.04.2021 um 9:00 Uhr mit Prof. Dr. Thomas Schnabel im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Thomas Schnabel, langjähriger Leiter des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart, spricht zum Auftakt des in Schwäbisch Hall stattfindenden Landesfachtags "Gedenkstätten" zum Thema Hohenlohe und der Nationalsozialismus.

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Berliner Testament und Ehegattentestament

Am Donnerstag, 15.04.2021 von 19:00 bis 21:00 Uhr mit Carmen Look, Rechtsanwältin/Fachanwältin für Erbrecht und Steuerrecht im Haus der Bildung.

Wie ein Testament zwischen Ehegatten verfassen?
Was ist zu beachten? Welche Vorteile hat das Berliner Testament?
Alle diese und weitere Fragen werden anhand von Beispielen beantwortet und erklärt.
Die Dozentin ist Fachanwältin für Erb- und Steuerrecht.

Weitere Informationen und Anmeldung…

Sibirien: Leben mit den Nenzen

Am Donnerstag, 15.04.2021 um 19:30 Uhr mit Achim Köpf im Haus der Bildung. Mit Abendkasse.

Die Nenzen sind eine ethnische Gruppe, die als Nomaden in der arktischen Region Sibiriens leben. Auf der Jamal-Halbinsel im Norden Russlands, innerhalb des Nationalparks des Arktischen Polar-Urals, dem letzten Teil des Uralgebirges. Es ist eine Region zwischen dem europäischen Teil Sibiriens und dem asiatisches Teil Sibiriens, mit riesigen Gasfelder, die zu den größten der Welt zählen. In dieser Region Russlands leben die Nenzen seit mehr als einem Jahrtausend, mit Temperaturen, die im Winter von -50 ° C und im Sommer bis + 35 ° C . Derzeit besteht diese ethnische Gruppe aus etwa 40.000 Menschen, die sich hauptsächlich von ihren Rentierherden ernähren, deren Fleisch und Häute sie verkaufen. Die Nenzen bewegen sich mit zu den Rentieren entlang ihrer Weiden aus Wintergebieten zu Sommerweiden und umgekehrt. Sie reisen nomadisch in einem Umkreis von rund 800 - 1.000 km.

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Die Fichte

Am Dienstag, 20.04.2021 von 19:30 bis 22:00 Uhr mit Jörg Brucklacher im Haus der Bildung. Mit Abendkasse.

Einst bewunderter Gebirgsbaum, Hoffnungsträger der jungen Forstwirtschaft im 18. Jahrhundert, dann Brotbaum der Waldbesitzer, verliert die Fichte derzeit zunehmend an Reputation und wirtschaftlichem Erfolg. Ihre Zukunft ist durch den Klimawandel akut in Frage gestellt. Mittlerweile steht die Fichte oft für ökologisch verheerende Monokulturen und Wälder zerstörende Borkenkäfer und Sturmkatastrophen.
Wie kommt es, dass die Fichte unsere Wirtschaftswälder über Jahrhunderte beherrschte, und nun so ein jämmerliches Image hat? Zu Recht?
Wir begleiten Aufstieg und Fall dieses Wunderbaumes und seine Wirkung auf den deutschen Wald und auch auf die politische Landschaft, bis hin zur aktuellen Ernennung zum Baum des Jahres 2017.

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Buchvorstellung: Schwäbisch Hall

Geschichte erzählt in vergleichenden Ansichten.

Am Mittwoch, 21.04.2021 um 19:00 Uhr mit Dr. Andreas Maisch im Haus der Bildung. Mit Abendkasse.

Die Fachwerkstadt am Kocher hat eine lange und bewegte Geschichte. Bereits eine Urkunde aus dem Jahre 1156 berichtet über die Weihe der Kirche St. Michael. Doch im Kochertal wurde schon in keltischer Zeit (8. bis 2. Jahrhundert v. Chr.) Salz gesotten, das die Existenzgrundlage der Stadt bis um 1800 war. Im Stadtbild erinnert daran nur vergleichsweise wenig. Zahlreiche noch heute stehende Gebäude gehen auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück, als sich Schwäbisch Hall unter der Herrschaft der Staufer zur Stadt entwickelte. Der vorliegende Band zeigt die Veränderungen der letzten 150 Jahre anhand von eindrucksvollen Fotos und stimmungsvollen Postkarten. Ein historisches wird jeweils einem aktuellen Bild gegenübergestellt, wobei versucht wurde, für das gleiche Motiv eine ähnliche Perspektive zu finden. Die sachlich fundierten Begleittexte bieten einen kurzweiligen Streifzug durch die spannende Stadtgeschichte von den Anfängen bis in die jüngere Gegenwart.

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Wild- und Heilkräuterwanderung im Bühlertal

Am Freitag, 23.04.2021 von 17:00 bis 19:30 Uhr mit Dr. Brunhilde Bross-Burkhardt.

Was wächst am Wegrand, auf der Wiese, im Acker und im Wald? Dr. Brunhilde Bross-Burkhardt nimmt Sie mit auf einen Spaziergang im landschaftlich reizvollen Bühlertal und zeigt und erklärt die wild wachsende Flora an ihrem natürlichen Standort. Die Kursleiterin, Agrarwissenschaftlerin, will den Teilnehmenden besonders die essbaren Wildkräuter und Wildgemüse schmackhaft machen. Sie gibt Tipps zum Sammeln und Zubereiten.

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Stuttgart ein Traum: Ausblick, Villen, Künstlerkolonie

Am Samstag, 24.04.2021 von 15:30 bis 18:30 Uhr mit Bernd Möbs.

Verwunschene Villen, verträumte Wege und Aussichtspunkte: Die Gänsheide hat ihren besonderen Charme und ihr besonderes kulturelles Leben bewahrt. Erst um 1900 besiedelt, lebten hier früher Künstler wie Albert Kappis oder Sally Wiest. Schriftsteller lebten hier, wie der Erfolgsschriftsteller Friedrich Hackländer, der sich hier ein Landhaus baute.  Robert Bosch baute sich seine Villa im  Stil  der italienischen Frührenaissance, aber auch moderne Villen gibt es wie das Haus Ketteler aus den 1950er Jahren. Eine original erhaltene Villa von Paul Bonatz beherbergt heute die Galerie Valentien. Baronin Helene von Reitzenstein baute sich das heutige Staatsministerium, nicht weit entfernt steht das Künstlerhaus des Württembergischen Kunstvereins. Wir durchstreifen das Viertel auf ruhigen Wegen und stoßen immer wieder auf weite Ausblicke über die Stadt und ins Land. Auch ist ein Besuch in einer Kunstinstitution angedacht.

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Das rote Sofa.

Gast: Jennifer Sittler

Am Dienstag, 27.04.2021 um 19:30 Uhr mit Jennifer Sittler, Freilichtspiele Schwäbisch Hall in der Hospitalkirche. Der Eintritt ist frei.

Ein bunter Strauß aus Persönlichem, Offiziellem und Privatem: Marcel Miara und Martin befragen"free style" auf dem legendären roten Sofa Menschen des öffentlichen Lebens. Prominente und solche, die auf dem Weg dorthin sind. Persönliches und Politisches, die große Liebe, Niederlagen und Scheidewege - all das hat Platz auf dem roten Sofa. Beginnen wird der Abend mit der obligatorischen Frage: Wasser, Bier oder Wein ...
Bewirtung durch die neue VHS-Bar.

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Altersvorsorge leichtgemacht

Am Mittwoch, 28.04.2021 von 18:00 bis 20:00 Uhr mit Julia Weidner LL. B. im Haus der Bildung.

Was bekomme ich eigentlich später einmal als Rente? Ist, um den gewohnten Lebensstandard zu halten, eine zusätzliche Altersvorsorge wichtig? Möglichkeiten zur zusätzlichen Altersvorsorge gibt es viele, sei es betrieblich oder privat, mit Riester- oder Rürup- Verträgen. Welcher Weg ist der richtige und wie unterstützt mich der Staat dabei? Wenn Sie sich diese Fragen schon einmal gestellt haben, dann sind Sie in diesem Seminar genau richtig. Die unabhängige Fachreferentin der Deutschen Rentenversicherung informiert über das komplexe Thema, vermittelt Grundwissen und beantwortet Ihre Fragen.

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Die USA nach der Präsidentschaftswahl

Am Freitag, 30.04.2021 um 19:30 Uhr mit Andreas Zumach im Brenzhaus. Mit Abendkasse.

Die Wahlen in den USA fanden in unruhigen Zeiten statt. Zahlreiche Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt, die Corona-Pandemie, die sich immer mehr verstärkende gesellschaftliche Spaltung im Land und die tiefen Gräben zwischen Trump- und Biden-Anhängern haben den Wahlkampf stark beeinflusst und spiegeln sich im Wahlausgang wider. Was sagt das Ergebnis über die Zukunft der USA aus und welche innen- und außenpolitischen Auswirkungen wird die Wahl haben? Was ist zu erwarten,was zu befürchten? Kann die neue Regierung die hohen Erwartungen der Wähler und der europäischen Länder erfüllen? Wird sich die Politik der USA auch inhaltlich ändern oder nur der Ton und der Stil?

Zur Person: Andreas Zumach, Journalist, ist ein exzellenter Kenner der internationalen Politik im Allgemeinen und der USA im Speziellen.

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Rente mit 67 - und dann noch Steuern zahlen?

- und dann noch Steuern zahlen?

Am Mittwoch, 05.05.2021 von 18:00 bis 20:00 Uhr mit Stefan Gundling im Haus der Bildung.

"Rente mit 67" - ein Schlagwort das jeder kennt. Doch was steckt dahinter? Die Informationsveranstaltung beantwortet Fragen zu dieser angehobenen Regelaltersgrenze und stellt außerdem Möglichkeiten eines vorzeitigen Rentenbeginns vor. Des Weiteren wird über Regelungen zum Abschlag informiert und gezeigt wie dieser ausgeglichen werden kann. Außerdem erfolgt ein Überblick über Hinzuverdienstregelungen und zu Abgaben, wie Steuern und Sozialversicherungsbeiträge, die im Alter noch fällig werden können. Der Referent ist Mitarbeiter im Regionalzentrum Schwäbisch Hall der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg.

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West:Ost - Berlin in der Wendezeit

Am Mittwoch, 05.05.2021 um 19:30 Uhr mit Eberhard Diepgen im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Das Schicksal Berlins war im Kalten Krieg ein zentrales Thema der Weltpolitik. Mit dem Mauerfall wurde die in West und Ost geteilte Stadt Berlin wieder eins. Der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen, erzählt persönlich und aus erster Hand über diese bewegten Jahre und ihre Umbrüche: in Politik, Kultur und Gesellschaft. Ein einmaliger Abend zur Geschichte, Gegenwart und auch Zukunft Berlins. einer der großartigsten Metropolen Europas.

Zur Person: Eberhard Diepgen war Regierender Bürgermeister von Berlin in den Jahren 1984-89 sowie von 1991-2001.

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Kanufahrt auf dem Kocher

Am Samstag, 08.05.2021 von 14:00 bis 18:00 Uhr mit Katharina Jüttner, Landschaftsplanerin.

Für alle Altersgruppen & Familien.
Die gemeinsame Kanufahrt durch noch unberührte Flussabschnitte des Kochers. Bei ruhiger Fahrt kann der Fluss auf ganz neue Weise erlebt werden. Sonst verborgene Pflanzen- und Tierarten zeigen sich. Und bei einer Rast kann man vielleicht eine schöne Versteinerung entdecken? Je nachdem, wann wir unser Ziel erreichen, entzünden wir ein Feuer und können vielleicht sogar noch gemeinsam Würstchen und Stockbrote übers Feuer halten.
Die Strecke ist auch für Anfänger und eine Fahrt mit Kindern geeignet.

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Deutsche Judenpolitik im besetzten Polen

Am Dienstag, 11.05.2021 um 20:00 Uhr mit Folker Förtsch im Haus der Bildung.

Deutsche Judenpolitik im besetzten Polen - Die "Vorgeschichte" der Hessentaler Häftlinge.
Mit der militärischen Besetzung polnischen Gebiets 1939 begann die Leidensgeschichte der späteren Häftlinge des KZ-Außenlagers Hessental und ihrer Familien. Die deutsche Besatzung überzog das Land mit Ausbeutung und Vernichtung, die sich vor allem gegen die jüdische Bevölkerung richteten. Es entstand ein dichtes Netz von Ghettos und Konzentrationslagern, in denen viele Juden zur Zwangsarbeit gezwungen wurden.
Seit Mitte 1941 führten Einsatzgruppen erste großangelegte Massenmorde durch, die schließlich in der „Aktion Reinhardt“ gipfelte, bei der von Juli 1942 bis Oktober 1943 zwei Millionen polnischer Juden ermordet wurden. Die wenigen Überlebenden verblieben in Zwangsarbeitslagern oder wurden wie die Hessentaler Häftlinge zur Sklavenarbeit ins Reichsgebiet deportiert.

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Film: Black lives matter

Film am Mittwoch, 19.05.2021 um 18:00 Uhr im Haus der Bildung. Mit Abendkasse.

Die Filme lassen auf der einen Seite junge Menschen und People of Colour zu Wort kommen. Erzählt werden ihre rassistischen Verletzungen in der Vergangenheit, ihre Wut und ihr Wunsch nach Gleichheit und Gerechtigkeit, ihre Motivation, sich zu zeigen und zu kämpfen für ein respektvolles Zusammenleben aller Menschen hier in Deutschland. Auf der anderen Seite geht es in den Filmen darum, Rassismus und weiße Privilegien zu erkennen, Weiß-sein zu reflektieren und Verantwortung als Weiße zu übernehmen.

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Auf ein Wort:

Gespräch mit OB Pelgrim

Am Donnerstag, 20.05.2021 um 19:30 Uhr mit Hermann -Josef Pelgrim und Marcel Miara im Globe. Der Eintritt ist frei.

Auf ein Wort!
Ein politisch-persönlicher Rückblick auf 24 Jahre als Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Hall

Das Gespräch mit Hermann-Josef Pelgrim moderiert VHS-Geschäftsführer Marcel Miara

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Stauffenberg:

Ein Name, der verpflichtet

Am Montag, 07.06.2021 um 19:00 Uhr mit Karl Graf von Stauffenberg im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Das Attentat vom 20. Juli 1944 ist ein einschneidendes ­Ereignis in der deutschen Geschichte, das bis heute nachwirkt. Über die Tat von Claus Schenk Graf von Stauffenberg wird bis heute gestritten und in jüngerer Zeit sogar wieder mehr. Sein Enkel Karl Graf Stauffenberg, der sich als Liberaler in der Politik und gegen ­Extremismus ­jeglicher Couleur engagiert, erklärt, welche Bedeutung die Tat seines Groß­vaters für seine ­eigenen Überzeugungen und für sein eigenes ­Handeln heute hat. ­Stauffenberg berichtet darüber, wie in der Familie über seinen Großvater und das Attentat geredet wurde und wie sie in den Jahrzehnten seit dem Kriegsende damit umging. Vor allem zeige die Tat seines Großvaters, dass nichts ­wichtiger ist als der Wert der Freiheit.

Zur Person: Karl Graf Stauffenberg ist Enkel des Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Er lebt und arbeitet in Würzburg.

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Der fremde Deutsche

Am Donnerstag, 10.06.2021 um 19:30 Uhr mit Umes Arungairinathan im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Der fremde Deutsche ist die Geschichte der  Integration eines tamilischen Flüchtlings, der als unbegleiteter zwölfjähriger Junge aus dem Bürgerkrieg in Sri Lanka nach Deutschland kam.
In seinem Buch berichtet Umes Arungairinathan über das Leben in seiner neuen Heimat. Als ehemaliger Flüchtling und deutscher Staatsbürger versucht er, die Möglichkeiten, Erwartungen und Probleme für eine gelungene Integration auszuloten. Dabei setzt er sich auch kritisch mit den Lebensformen seines Herkunftslandes auseinander. Der Autor will mit seinem Buch bei Deutschen um mehr Verständnis für Flüchtlinge werben und zugleich Flüchtlinge ermutigen, sich in die deutsche Gesellschaft einzubringen.

Zur Person:
Umeswaran Arunagirinathan flüchtete 1990 vor dem Bürgerkrieg in Sri Lanka.. Auf einem Schlepper wird er über Singapur und Dubai ins westafrikanische Togo geschleust. Von dort aus kommt er alleine nach Deutschland, wo er bei einem Onkel in Hamburg unterkommt. Schon als Schüler droht ihm immer wieder die Abschiebung, doch schließlich schafft er es als Assistenzarzt ans Hamburger Herzklinikum und wird eingebürgert. Heute arbeitet er als Herzchirurg.

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Städtebauliche Exkursion:

Karlsruhe

Am Samstag, 12.06.2021 von 09:00 bis 18:00 Uhr mit Martin Weis.

In Karlsruhe gibt das innovative städtebauliche Mehrgenerationen-Wohnen Quartier Albgrün mit sieben Wohngebäuden. Gemeinschaftlich leben bedeutet für die Bewohnerinnen und Bewohner in Albgrün schöner leben. Über 250 Menschen, jung und alt, Karlsruher*innen und "Eingeschmeckte" leben derzeit im Quartier und gestalten das Gemeinschaftsleben im Wohnprojekt. Leben und Wohnen in Mehrgenerationenprojekten heißt, mit Gleichgesinnten den verloren gegangenen Zusammenhalt wiederzufinden und neu zu gestalten. In der Exkursion besichtigen wir das spannende Quartier.

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Whiskyfinish:

Der Geist des Weines

Am Samstag, 12.06.2021 von 19:00 bis 22:00 Uhr mit Werner Boßmann im Haus der Bildung.

Die an diesem Abend verköstigten Destillate reiften zuerst in traditionellen Eichenfässern bevor sie zur Nachreifung in ausgewählte Weinfässer gefüllt werden. Das Ergebnis ist ein ausgewogenes Aromaerlebnis für Nase und Gaumen, die typischen Aromen der Weine verbinden sich mit denen der Whiskys zu verführerischen Kombinationen. Freuen Sie sich auf einen weiteren abwechslungsreichen Abend mit schottischen Bildern von Landschaften, Kultur, Menschen und Produktion über denen der Geist des Weines schwebt.

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Religion und Gesellschaft:

Ein spannungsreiches Verhältnis

Ab Montag, 14.06.2021(5 x) jeweils von 19:30 bis 21:00 Uhr mit Peter Jost im Haus der Bildung.

Der Theologe Peter Jost lädt ein, anhand des Buches „Christ & Culture“ über das Verhältnis von Religion und Gesellschaft ins Gespräch zu kommen.
Es stammt von Richard Niebuhr, einem der bedeutendsten amerikanischen Ethiker des 20. Jahrhunderts. Veröffentlicht 1951, ist das Buch heute noch wert zu diskutieren,  
da es sich um ein „Klassiker“ handelt, wenn es um das Problem der Beziehung von Glaube und Kultur geht. Die Lektüre der anspruchsvollen und nur in englischer Sprache erhältlichen Veröffentlichung wird nicht vorausgesetzt.
Jeder Gesprächsabend wird mit einem Vortrag über eine von fünf Verhältnisbestimmungen der Geistesgeschichte eingeleitet: Christentum als Gegenkultur, Teil der Kultur, Leitkultur, transformierende gesellschaftliche Kraft sowie in paradoxer Spannung zur Kultur.

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Stadtplanung trifft Bürgerschaft

Informations- und Diskussionsforum mit EBM Peter Klink

Am Mittwoch, 23.06.2021 um 19:30 Uhr mit Peter Klink im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Erster Bürgermeister und Baudezernent Peter Klink stellt aktuelle Themen der Stadtentwicklung -  und der Öffentlichkeit zur Diskussion.

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Theatergespräch "late night": Nathan der Weise

Nathan der Weise

Am Donnerstag, 24.06.2021 um 23:00 Uhr mit Marcel Miara im Festsaal im Stadtgut Hotel und Gasthof Goldener Adler. Der Eintritt ist frei.

In diesem Sommer inszenieren die Freilichtspiele auf der Großen Treppe von St. Michael das Stück "Nathan der Weise" von Lessing. Im Anschluss an eine Vorstellung spricht Marcel Miara mit Intendant Christian Doll, Dramaturg Franz Burkhardt und Schauspieler/innen über das Stück und die Haller Inszenierung.

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Haller Religionsgespräch

Am Montag, 28.06.2021 um 19:00 Uhr mit Markus Grübel MdB im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Die Verfolgung religiöser Minderheiten hat viele Gesichter. Alle von ihnen sind hässlich. Weltweit werden heute hunderte Millionen Menschen wegen ihrer religiösen Überzeugung benachteiligt und verfolgt. In vielen Staaten der Erde ist das Menschenrecht der Religionsfreiheit ein Fremdwort. Das 7. Haller Religionsgespräch mit dem Beauftragten der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Markus Grübel, nimmt daher die politische Arbeit für Religionsfreiheit und für den Dialog der Religionen zur Stärkung gemeinsamer Werte und des Friedens in den Fokus.

Zur Person: Markus Grübel ist seit 2018 Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit.

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Sie nennen mich Nela

Inklusive Lesung in Leichter Sprache

Am Freitag, 02.07.2021 um 19:00 Uhr mit Claudia Schäfer im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Nela ist ein Hund.
Sie kommt aus Spanien.
Nela wurde auf der Straße geboren
und später in ein Tier-Heim gebracht.
Dort bleiben die Hunde nur 3 Wochen.
Dann müssen sie einen neuen Besitzer gefunden haben.
Sonst werden sie getötet.
Die (fast) wahre Geschichte erzählt das Leben von Nela:
Vom spanischen Tier-Heim bis zu uns nach Deutschland.
Claudia Schäfer hat das Buch geschrieben.
Nela ist ihr Hund.
Und Nela kommt natürlich auch mit zur Lesung.

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Transsexualität als Menschenrecht

Am Dienstag, 06.07.2021 um 18:00 Uhr mit Mari Günther im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Zwischen der Angst vor dem „Hype“ und der Entpsychopathologisierung trans*geschlechtlichen Lebens.

Mari Günter, Fachreferentin für Beratungsarbeit und Fortbildung im Bundesverband Trans* und Beraterin des Bundesgesundheitsministeriums spricht zum aktuellen Stand der medizinischen Versorgungssituation und der rechtlichen Lage von trans* Personen. Die Diskussionsrunde soll Gelegenheit geben, sich zu den regionalen Versorgungserfahrungen auszutauschen und bei Bedarf zu vernetzen.

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Motorradreise von Malaysia nach Australien

Am Montag, 12.07.2021 um 19:00 Uhr mit Hartmut Schmidt im Haus der Bildung. Mit Abendkasse.

Gerade noch rechtzeitig vor der Corona-Krise konnte Hartmut Schmidt die zweite Etappe seiner Weltumrundung mit dem Motorrad beenden. Die Fahrt führte von Malaysia über Indonesien und Osttimor nach Australien. Mit spannenden Geschichten und eindrucksvollen Bilder berichtet er von seinen einmaligen Erlebnissen auf der anderen Seite der Welt.

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Postwachstum

Wege in eine neue Gesellschaft

Am Dienstag, 13.07.2021 um 19:30 Uhr mit Frank Adler im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Wie werden demokratische Übergänge zu einem Leben und Wirtschaften möglich, deren Qualität und Stabilität nicht vom permanenten Wachstum abhängen? Reicht dafür eine Bottom-up-Strategie? Reichen all die Non-profit-Unternehmen, Tauschläden und Kulturen des Selbermachens als Keime einer im Entstehen begriffenen Postwachstumsökonomie und -gesellschaft? Wir meinen: Nein. Ohne grundlegende Reformen des gesamten institutionellen Rahmens für unser Produzieren und Arbeiten, Konsumieren und Miteinanderumgehen wird eine solche Transformation wohl nicht gelingen. Durch welche Politiken kann eine sozial-ökologische Transformation in Richtung Postwachstumsgesellschaft unterstützt werden? Frank Adler stellt dar, wie der dafür nötige gegenhegemoniale Druck und Resonanzraum entstehen kann, mit welchen Widerständen dabei zu rechnen ist, und durch welche Strategien und Akteurskonstellationen diese überwunden werden könnten.

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Haller zeigen ihre Stadt

- Mit: Martin Weis

Am Mittwoch, 14.07.2021 von 16:00 bis 18:00 Uhr mit Martin Weis. Treffpunkt: Froschgraben, Kocherquartier.

Martin Weis, Kunstliebhaber, Moderator des "Roten Sofas" und von "Schwatz & Weis", lädt Sie zu einem einmaligen und persönlichen Stadtrundgang ein: Was liebt er an Hall? Welche biographischen Verbindungen hat er mit der Stadt, und wo kann er sich neue Perspektiven vorstellen? Im Anschluss ist ein gemeinsamer Ausklang geplant.

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Staatsschutz - Mit: Generalbundesanwalt Dr. Frank

Am Donnerstag, 15.07.2021 um 19:00 Uhr mit Dr. Peter Frank im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Staatsschutz. Strafrechtliche Bekämpfung von Extremismus  und Terrorismus

Die rechtsextreme Ermordung von Walter Lübke, der Anschlag auf die Synagoge in Halle, das Attentat in Hanau , der islamistische Anschlag von Anis Amri auf den Berliner Weihnachtsmarkt oder auch linksextreme Gewalt:  Bei staatsgefährdenden Delikten wie Terrorismus und politisch motivierter Kriminalität von besonderer Schwere zieht regelmäßig der Generalbundesanwalt  bzw. die Bundesanwaltschaft das Verfahren an sich. Mit seinem Besuch im Haus der Bildung in Schwäbisch Hall wird der Generalbundesanwalt Peter Frank höchstpersönlich über die strafrechtliche Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus in sprechen. Ein wichtiges Thema in angespannten Zeiten, in denen die Bedrohungen für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung stetig zunehmen.

Zur Person:
Dr. Peter Frank, seit 2015 Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof.

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Pilzkundliche Führung

Am Sonntag, 18.07.2021 von 14:00 bis 17:00 Uhr mit Karl-Heinz Johe, Pilzsachverständiger DGfM.

Nicht nur Kenntnisse zum Bestimmen von Speisepilzen und deren Unterscheidung von giftigen Verwechslungspartnern soll die Führung vermitteln, sondern sie soll auch die Bedeutung von Pilzen im Ökosystem Wald aufzeigen.

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ImpulsBar:

Freiheit

Am Donnerstag, 22.07.2021 um 18:30 Uhr im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Ein kurzer, knackiger und mitunter etwas provokativer Impulsvortrag. Dazu stilechte Musik. Und ein Barbetrieb mit guten Gesprächen und bester Laune.  Das ist die "ImpulsBar" im Haus der Bildung.
Die ImpulsBar widmet sich diesmal dem Thema "Freiheit." Seien Sie mit dabei!

Impulsvortrag: Marcel Miara
Musik: Hans Kumpf, Improvisationen auf dem Theremin
Mann an der Bar: Martin Weis

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Emanzipation

Zur Geschichte und Aktualität eines politischen Begriffs

mit Prof. Dr. Alex Demirovic im Haus der Bildung. Der Eintritt ist frei.

Der Begriff der Emanzipation spielte in der Geschichte vieler sozialer Bewegungen seit dem 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle. Insbesondere in der kritischen Theorie von Marx bis Marcuse hatte der Begriff eine zentrale Bedeutung. Die neue Linke der 1960er und 1970er Jahre berief sich emphatisch auf ihn, während die feministischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts den Begriff der Emanzipation vielfach durch den der Befreiung ersetzten. Anders als Gleichheit oder Freiheit, auf die verbreitet Bezug genommen wird, ist der Begriff der Emanzipation allerdings kaum Gegenstand grundsätzlicher Reflexion geworden. Beklagt wurde schon in den 1970er Jahren seine Vieldeutigkeit. In den poststrukturalistischen und postkolonialen Diskussionen wurde und wird zudem starke Kritik an diesem Begriff formuliert, weil er zu einem Feld von Begriffen gehört, die ihrerseits mit Herrschaftspraktiken verbunden sind: Aufklärung, Freiheit, Autonomie, Subjekt, Vernunft, Universalismus oder Fortschritt. Vor dem Hintergrund aktueller Auseinandersetzungen um Begriff und Sache der Emanzipation wird diskutiert, ob und inwiefern Emanzipation heute zur Selbstverständigung über soziale Befreiungsversuche taugt, bzw. wie ein zeitgemäßer, intersektionaler Begriff von Emanzipation beschaffen sein müsste und Orientierung geben kann.

Zur Person: Alex Demirovic, Professor am Fachbereich Sozialwissenschaften der Goethe Universität Frankfurt am Main.

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Neben uns die Sintflut

Wie wir auf Kosten anderer leben

Onlinevortrag ab dem 01.10.2021 mit Prof. Dr. Stephan Lessenich auf dem Youtube-Kanal VHS Schwäbisch Hall

Im Grunde wissen wir es alle: Uns im Westen geht es gut, weil es den meisten Menschen anderswo schlecht geht. Doch nur zu gerne verdrängen wir unseren Anteil an dem sozialen Versagen unserer Weltordnung. Der renommierte Soziologe Stephan Lessenich bietet eine sehr konkrete und politisch brisante Analyse der Abhängigkeits- und Ausbeutungsverhältnisse der globalisierten Wirtschaft. Anders, als wir noch immer glauben möchten, profitieren nicht alle irgendwie von freien Märkten. Die Wahrheit ist: Wenn einer gewinnt, verlieren andere. Und jeder von uns ist ein verantwortlicher Akteur in diesem Nullsummenspiel, dessen Verlierer jetzt an unsere Türen klopfen.

Zur Person: Stephan Lessenich ist Professor für Soziologie an der LMU München. Er war u.a. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und gilt als einer der bedeutendsten kritischen Gesellschaftstheoretiker unseres Landes.

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Joachim Gauck – Toleranz einfach schwer

Tag der Demokratie

Vortrag und Lesung am 28.10.2021 um 19:30 Uhr mit Bundespräsident a.D. Joachim Gauck.

Die Lebensentwürfe, Wertvorstellungen, religiösen und kulturellen Hintergründe der Menschen werden immer vielfältiger. Manche erleben dies als Bereicherung, nicht wenige aber als Last. Was muss die Gesellschaft, was muss der Einzelne tolerieren und wo liegen die Grenzen der Toleranz? Wie viel Andersartigkeit muss man erdulden und wie viel Kritik aushalten? In seinem neuen Buch streitet Joachim Gauck für eine kämpferische Toleranz: Ich war und bin bis heute der Meinung, dass es kein Laisser-faire geben darf gegenüber jenen, die Pluralität und Toleranz mit Füßen treten. Toleranz, die Nachsicht und Duldsamkeit preist gegenüber den Verächtern der Toleranz, hilft den Tätern und nicht den Opfern. Intoleranz gegenüber einer Intoleranz, die Menschen unterdrückt und verachtet, ist eine Haltung von Demokraten im Namen der Menschenwürde. Aus der entschiedenen Überzeugung heraus, dass die Gesellschaft eine deutlichere und bewusstere Debatte über Toleranz benötigt, spürt er den Fragen nach: Was macht Toleranz aus und was macht sie notwendig? Und warum ist Intoleranz heute so populär und attraktiv?

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Verschwörungstheorien:

Warum sie so erfolgreich sind

Am Montag, 24.01.2022 um 19:30 Uhr mit Prof. Dr. Michael Butter im Brenzhaus. Mit Abendkasse.

"Corona wurde von den Chinesen im Labor gezüchtet. Bill Gates ist für die Pandemie verantwortlich, weil er eine globale Impfpflicht will. Oder: Sein Ziel ist es, die Weltbevölkerung zu reduzieren." Diese und andere Verschwörungstheorien haben sich in der Corona-Krise ebenso schnell und global verbreitet wie das Virus selbst. Doch was versteht man unter einer Verschwörungstheorie? Warum glauben Menschen an solche "Erklärungen"? Wie gefährlich sind Verschwörungstheorien? Und was kann man dagegen unternehmen? Antworten auf solche Fragen findet man seltener als Verschwörungstheorien selbst. Anhand der aktuellen Ereignisse wird Prof. Michael Butter in das Wesen von Verschwörungstheorien einführen.

Zur Person: Michael Butter ist Professor für Amerikanische Literatur und Kulturgeschichte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Seit Jahren befasst er sich mit der Entstehung, Bedeutung und Wirkung von Verschwörungstheorien und ist in den Medien regelmäßig als Experte präsent. Sein Buch zum Thema "Nichts ist, wie es scheint: Über Verschwörungstheorien" erschien 2018 im Suhrkamp-Verlag.

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